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Einstimmig für Kinderkrippen-Bau

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Die Bergener Gemeinderäte billigten den Planentwurf von Architekt Thomas Bachmayer einstimmig.

Bergen. Der Bau einer Kinderkrippe ist der zentrale Punkt der jüngsten Gemeinderatssitzung in Bergen gewesen.


Bürgermeister Bernd Gietl betonte, dass Kommunen bis Ende des Jahres verpflichtend Krippenplätze bereitstellen müssen. Der Rathauschef ging noch mal auf die Vorgeschichte der Bedarfsanalyse, der Standortsuche und der Planung ein.

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Die Gespräche und Verhandlungen in den Jahren 2011/12 mit der Leitung der Niederbronner Schwestern in Nürnberg zum teilweisen Umbau des Obergeschosses des Schwesternheimes in Bergen zu einer Kinderkrippe hatte die Gemeinde abgebrochen, da man sich im Gemeinderat einstimmig dafür entschieden hatte, nicht in ein Gebäude zu investieren, das nicht im Besitz der Gemeinde ist. Als Standort für einen Neubau entschied sich das Gremium für ein Gemeindegrundstück östlich des Gemeindekindergartens.

Architekt Thomas Bachmayer stellte die Planung in der Sitzung vor. Im Anschluss billigte das Gremium den Planentwurf einstimmig.

Gietl sagte, die Kosten für Bau- und Umgriff belaufen sich auf etwa 600 000 Euro. Die Maßnahme wird aus Bundesmitteln mit circa 70 Prozent bezuschusst. Die entsprechenden Finanzmittel sind laut Bürgermeister im Haushaltsplan 2013 eingestellt.

Geschäftsleiter Andreas Schultes verlas ein Schreiben des Wasserwirtschaftsamts Traunstein in der Sache Hochwasserschutz der Weißachen. Der Gemeinderat hatte sich im Jahr 2012 für ein Planfeststellungsverfahren ausgesprochen. In dem Brief hieß es, es werde die von der Gemeinde beantragte Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens unter der Voraussetzung angenommen, dass die Traunsteiner Behörde im Verlauf dieses Jahres noch ein hydrologisches und hydraulisches Gutachten erstellen lässt. Sobald das Gutachten vorliegt, werde darüber entschieden und dann die Umsetzung des Planfeststellungsverfahrens durchgeführt.

Informiert wurden die Räte auch über die Stellungnahme des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren zu einem Schreiben der Gemeinde Bergen zu einer Geschwindigkeitsbegrenzung der A 8 im Bergener Gemeindebereich. Aus Gründen des Lärmschutzes wie auch der Sicherheit und Ordnung gäbe es keine Voraussetzung auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 km/h, so das Fazit der Stellungnahme.

Besonders wies das Ministerium darauf hin, dass hinsichtlich des straßenverkehrsrechtlichen Lärmschutzes die einschlägigen Richtwerte eingehalten werden. OH