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»Einsiedelei« für Kloster Maria Eck

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Siegsdorf. Das Kloster Maria Eck möchte auf einer Waldlichtung etwa 600 Meter südwestlich der Klosteranlage eine sogenannte »Einsiedelei« errichten. Nachdem sich die Gemeinde bereits positiv zu dem Bauvorhaben geäußert und auch das Landratsamt eine Baugenehmigung in Aussicht gestellt hatte, lag nun der förmliche Bauantrag vor. Die geplante, 4,32 auf 6,48 Meter große Blockhütte soll das Angebot des Klosters unterstützen und in einen Wohn- und einen Meditationsraum aufgeteilt sein. Die Einsiedelei wird als Rückzugsort für Menschen dienen, die mit Ordensbegleitung wieder zu sich selber finden möchten, sanitäre Einrichtungen und die Verpflegung stehen im Kloster zur Verfügung.


Der Antrag zum Bau der Blockhütte wurde ebenso einstimmig genehmigt wie der Bauantrag zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses an der Zottmayerstraße. Vorgesehen ist hier der Bau eines Gebäudes mit fünf Wohneinheiten in den Ausmaßen von 11,99 auf 15,99 Meter und einer seitlichen Wandhöhe von 6,40 Meter. Die Abweichungen von den Festsetzungen im Bebauungsplan verhindern jedoch eine Freistellung des Vorhabens.

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Auch der Antrag zum Bau eines Einfamilienhauses mit Garage an der Krätzstraße fand die Zustimmung des Gremiums. Mit einer Größe von 11,62 auf 10 Meter und einer ostseitig angebauten Garage entspricht der Bauantrag den Festsetzungen des Bebauungsplanes Höpflinger Feld, daher kann der Bauplan nach Abschluss der Erschließungsarbeiten freigestellt werden.

Vorsorgliche Änderung, um keine Zeit zu verlieren

Eine Änderung des Bebauungsplanes Höpfling-Nord zum Neubau einer Doppelgarage für ein Anwesen in Höpfling kann nach den Aussagen eines zwischenzeitlich überarbeiteten, hydraulischen Nachweises für den Hochwasserabfluss in Aussicht gestellt werden. Nach Vorlage des Änderungsplanes wird der Gemeinderat den Änderungsbeschluss fassen und das Verfahren einleiten.

Der letzte Punkt der öffentlichen Sitzung befasste sich mit der Situation an der Grund- und Mittelschule und dem geplanten Erweiterungsbau. Nach der vorliegenden Entwurfsplanung bleibt der geplante Anbau zwar innerhalb der ausgewiesenen »Gemeinbedarfs-Flächen«, nachdem aber für das Schulgebäude keine Baugrenzen festgesetzt sind, könnte eine Bebauungsplan-Änderung notwendig werden. Um keine Zeit zu verlieren, stimmte der Gemeinderat vorsorglich einer entsprechenden Änderung zu.

Die Kabelverlegearbeiten auf dem Traunweg zwischen Schwimmbad und Traundorf haben den Weg erheblich geschädigt. Auf Anfrage aus dem Gremium bestätigte Bürgermeister Kamm erhebliche Schwierigkeiten bei der Behebung von Beanstandungen. Die ausführenden Firmen beschäftigten immer wieder Subunternehmen und der dadurch längere Weg bis zum Entscheidungsträger verhindere meist eine zügige Wiederherstellung. Man erwägt deshalb künftig entsprechende Kautionen als Sicherheiten zu verlangen. FK