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»Einmal um die ganze Welt«

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Die Einradfahrer aus Neukirchen sind mit ihren pfiffigen Ideen Jahr für Jahr eine große Attraktion im Teisendorfer Faschingszug. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf – Unter dem Motto »Einmal um die ganze Welt« startet am Faschingssonntag um 14 Uhr der in ganz Südostbayern berühmte große Teisendorfer Faschingszug. Dazu werden rund 1000 aktive Teilnehmer erwartet und bei schönem Wetter bis zu 10 000 Zuschauer.


Gut kam in der Bevölkerung die Entscheidung der Faschingsgesellschaft Sing-Sang Teisendorf an, wieder Faschingswagen zuzulassen. Nach dem »Wagenverbot« in den Vorjahren für Bewerber, die nicht zu Faschingsvereinen gehören, konnten sich nun alle Interessierten mit ihrer Idee bewerben. Der Verein Sing-Sang hat passend zum Motto auch selbst einen neuen Wagen gebaut.

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Viele begeisterte Wagenbauer gemeldet

Auf Anhieb fanden sich etwa zehn begeisterte Wagenbau-Teams aus der ganzen Umgebung. »Sie schickten Fotos und bewarben sich per E-Mail oder Telefon«, erzählt Sing-Sang-Präsidentin Rita Kapferer. »Alle, die teilnehmen, haben sich mit ihren Wagen sehr viel Mühe gegeben und viel Freizeit in den Bau der Wagen gesteckt. Es wird bestimmt ein schöner Faschingszug.« Die Themen seien breit gefächert – von Politik bis hin zu Film und Fernsehen sei alles dabei. Auch der Kindergarten nehme wieder mit einer großen Gruppe teil.

Mehrere Musikkapellen haben bereits zugesagt: Für gute Stimmung sorgen unter anderem die Musikkapelle Teisendorf, die Remi-Demi-Musi aus Kirchanschöring, die Waginger Faschingsmusi mit So Halunke Waging, die Freilassinger Stadtkapelle sowie die Musikkapellen Weildorf und Thundorf-Straß.

Auch die Faschingsvereine und zahlreiche Fußgruppen sind bereits angemeldet. Letztere dürfen auch spontan zum Zug kommen; damit sie an den Sprecherstellen am Rathaus, am ehemaligen Forstamt und in der Marktstraße vorgestellt werden können, sollen sie sich direkt vor dem Zug beim Verein im Wieninger-Foyer in die Zugliste eintragen lassen. Start ist um 14 Uhr am Poststall.

Dem Zug voran gehen die Uferinger Schnalzer. Der Gaudiwurm bewegt sich dann über die Poststraße am ehemaligen Forstamt vorbei zur Marktstraße. Bürgermeister Thomas Gasser wird heuer nicht im Kappi-Wagen voraus fahren, sondern während des ganzen Zugs vom Rathausbalkon aus moderieren.

Die Ortsdurchfahrt ist von 12 bis 16 Uhr gesperrt und die Poststraße im Bereich vor dem Rathaus bis 18 Uhr. Dort wird auf dem Marktplatz beim Stand der Musikkapelle Teisendorf nach dem Zug noch lange weitergefeiert. Mehrere Standbetreiber über den Markt verteilt sorgen für das leibliche Wohl der Zuschauer.

Auch die Gaststätten in Teisendorf sind für den Ansturm bereits gerüstet. Die Jugend trifft sich danach im Poststall, um den Fasching noch gebührend zu feiern. vm