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Einfühlsame Einstimmung aufs Fest

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Der Altarraum der Hammerer Rupertuskirche war voll mit Musikanten und Sängern.

Siegsdorf. Ein besonderes Jubiläum durften die Veranstalter des Hammerer Adventssingens, die Rundumadum-Musi und die Hammerer Hausmusi, in der Rupertuskirche feiern, denn das Alpenländische Adventssingen »Staada werd’s« fand bereits zum zehnten Mal statt. Mitwirkende in diesem Jahr waren die Siegsdorfer Bläser, das Inzeller Okarina-Duo Heidi Hirschbichler und Christina Egger, begleitet von Katharina Holzner an der Harfe, die Siegsdorfer Sänger sowie die beiden Veranstalter-Gruppen Hammerer Hausmusi und Rundumadum-Musi. Als Sprecher fungierte Bernhard Kübler.


Siegsdorfs Pfarrer Thomas von Rechberg ging einleitend auf die Freude des Menschen über Gott ein, die sich im Evangelium widerspiegelt. Als Beispiel nannte er Marias Freude, als ihr der Engel die Botschaft überbrachte, und die Freude von Magdalena, als sie dem auferstandenen Jesus gegenüberstand. Anschließend gaben die sechs Musikgruppen den Zuhörern in der voll besetzten Rupertuskirche mit ihren gelungenen Darbietungen eine einfühlsame Einstimmung auf den Advent und das anstehende Weihnachtsfest, die Geburt Christi. Instrumentalstücke und Gesangseinlagen wechselten in abgestimmter Folge ab und die Darbietungen der Musikanten waren sehr harmonisch auf die Vorweihnachtszeit abgestimmt.

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Sprecher Bernhard Kübler wies darauf hin, dass sich derzeit die Natur auf den Winter vorbereitet. Auch die Menschen sollten sich in Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn auf Weihnachten vorbereiten und den inneren Frieden finden. »Gerade in der staden Zeit wird man zum Nachdenken angeregt«, so Kübler.

Er erinnerte auch an die Herbergssuche von Maria und Josef, daran, wie niemand sie hereinlassen wollte, bis sie schließlich einen Stall fanden, der ihnen Platz bot. Etwas herausfordernd stellte Kübler die Frage, was wir heutzutage wohl tun würden, wenn spät abends Asylbewerber bei uns an der Tür klopften und Hilfe benötigten.

Als letzte Darbietung stand der Andachtsjodler auf dem Programm, angestimmt von den Siegsdorfer Sängern, wobei danach alle gemeinsam mit einstimmten. Damit endete ein besinnliches Adventssingen in Hammer, von dem die Zuhörer wieder einmal begeistert, in Einstimmung auf den Advent, nach Hause gehen konnten.

Beim Hinausgehen konnten die Zuhörer auf freiwilliger Basis einen kleinen Betrag spenden; der Erlös geht an eine bedürftige Familie in Inzell, deren Wohnung vor kurzem ausgebrannt ist, und an einen kleinen Buben aus Surberg, der an einer schweren Krankheit leidet und dringend eine Therapie benötigt. Draußen gab es dann für alle noch Glühwein und Punsch, organisiert von den Hammerer Ministranten; sie durften sich den Erlös teilen. hw