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»Einer spinnt immer«

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Der Privatier Otto Ofenloch (Peperl Neumaier) und Ladislaus Locke (Matthias Schlechter), der Neffe der Pensionsbesitzerin, treffen in einer Szene aufeinander. (Foto: Ostermaier)

Reit im Winkl. Die nahende Weihnachtszeit bedeutet für den Theaterverein Reit im Winkl stets Hochbetrieb, denn traditionell ist der erste Weihnachtsfeiertag Termin einer Premiere, der letzten von dreien im Jahresverlauf. »Einer spinnt immer« – so lautet der Titel des kommenden Stücks, eine Posse von Wilfried Reinehr, die etwas vom üblichen Bauertheaterschema abweicht.


»Beim Studium verschiedener Textvorlagen ist mir dieses Stück aufgefallen«, erzählt Spielleiterin Marlen Höflinger, »es ist recht skurril, allein schon der etwas ungewöhnliche Spielort.« Schauplatz des Stücks ist eine Pension, in die der vermögende Privatier Otto Ofenloch (Peperl Neumaier) gelangt, allerdings wird ihm versichert, er befände sich in einer Irrenanstalt. Dort trifft er auf allerhand sonderbare Gestalten, Julius Ludwig etwa, einen Weltreisenden (Barthl Irlinger), den Major Egon von Schönborn (Fred Hanrieder) oder der Schriftstellerin Christine Frank (alias Elvira Stückl). Ofenloch lässt sich im Verlaufe der Geschichte zu verschiedenen Versprechen hinreißen in der falschen Annahme, diese ja gar nicht einlösen zu müssen.

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»Einer spinnt immer« ist also ein ideales Spielfeld für seltsame Begegnungen zwischen Wirklichkeit und vermeintlichem Wahn, in dem ferner Liselotte Ballermann (Gretl Strohmayer) mitspielen, deren Nichte Siglinde (Steffi Grießhaber) und ihr Neffe Ladislaus Locke (Matthias Schlechter), Ottfried Ofenloch (Martin Weiß), der Neffe von Otto Ofenloch, schließlich die Hausbesitzerin Florence Wipperling (Kathl Wilhelm), deren Bruder Detlef Wipperling (Max Weiß) sowie Witwe Ria Baleno (Regina Wolfenstetter). »Trotz der hohen Anzahl von Spielern haben wir das Stück innerhalb von nur vier Wochen einstudieren können, dies liegt auch daran, dass dies sehr erfahrene Darsteller sind«, erklärt Höflinger.

Premiere ist am kommenden Dienstag um 20 Uhr im Festsaal an der Tiroler Straße. Weitere Gelegenheiten, das Stück zu erleben bieten sich im Verlaufe des nächsten Jahres, dann wird es in den regulären Spielplan aufgenommen. ost