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Einen eigenen Weg im Leben gehen

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Über 160 Absolventen der Walter-Mohr-Realschule Traunreut erhielten im Rahmen einer Abschlussfeier ihre Zeugnisse. Unser Foto zeigt die drei Jahrgangsbesten (von links) Laura Coroniti (1,45), Julia Schindler (1,33) und Sophia Mochti (1,09). (Foto: Rasch)

Traunreut – An das Erlernte anzuknüpfen und einen eigenen Weg zu beschreiten, dazu appellierten die Vertreter der Schule und der Stadt Traunreut an die Entlass-Schüler der Walter-Mohr-Realschule bei der Abschlussfeier. »Ihr werdet die vergangenen sechs Jahre im weiteren Leben sehr gut brauchen können«, gab die Elternbeiratsvorsitzende Maria Kageaki den über 100 Absolventen mit auf den Weg.


Gleich zum Auftakt nach dem Stück »Gonna fly now« von der Big-Band gab es donnernden Applaus für die freudige Botschaft des Konrektors Volker Hamann. Er wies darauf hin, dass das k1 für den Abschlussball kostenfrei sei. Diese Regelung gilt laut aktuellem Stadtratsbeschluss auch für alle anderen Schulen im Stadtgebiet. »Es geht gar nicht, dass die Schüler das k1 für ihren Abschlussball nicht nutzen können und dafür auch was bezahlen müssen«, erklärte auch Bürgermeister Klaus Ritter.

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An die Absolventen gerichtet sagte er, dass auch sein schulischer Weg zunächst der gleiche gewesen sei. »Es können nicht alle studieren, was wir genauso brauchen, ist das Handwerk.« Jeder, der ein Handwerk erlerne, könne stolz darauf sein. Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit bescheinigte die Elternvertreterin den Abschlussschülern. »Ihr habt Zielstrebigkeit bewiesen und seid der Vision eines erfolgreichen Schulabschlusses gefolgt«, lobte Maria Kageaki.

Die Schülersprecher Stefan Fenninger und Selin Alin hielten sich ebenso kurz wie schlagfertig. Die originelle Idee, sich in Begleitung einer Ziach und Gitarre mit Gstanzln von der Schule zu verabschieden, kam besonders gut an. Eine allseits gute Reise wünschte Schulleiterin Cornelia Linnhof den Absolventen und gab ihnen mit auf den Weg, auf das Rüstzeug zu vertrauen, das ihnen auf ihre ganz persönliche Lebensreise mitgegeben worden sei. Lobend erwähnte sie auch das musikalische Engagement der Schüler und erinnerte unter anderem an die beeindruckende China-Reise im Rahmen einer Projektwoche.

Der Walter-Mohr-Preis für Schüler, die sich für die Schulgemeinde besonders einsetzen, ging heuer an Markus Comann. Stets mit einem Grinsen auf den Lippen sei er sofort zur Stelle gewesen, sagte die Schulleiterin unter Applaus der Schüler. Applaus brauste auch auf, als die drei Jahrgangsbesten auf die Bühne gebeten wurden: Sophia Mochti schaffte den Abschluss mit einem Notendurschnitt von 1,09 und war damit auch Klassenbeste der 10 a. Julia Schindler, ebenfalls 10 a, schaffte einen Notendurchschnitt von 1,33 und Laura Coroniti war mit 1,45 Klassenbeste der 10 b.

Für ihre herausragenden Leistungen gab es je einen E-Book-Reader. Beste in der 10 c und 10 d und ebenfalls mit einer Eins vor dem Komma, waren Carina Domina (1,50) und Christoph Dürrmann (1,67). Geschenke in Form eines Gutscheins für die Besten gab es auch von der Stadt. Im Anschluss wurden die Zeugnisse verteilt. ga