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Eine »zuverlässige Stütze des Ehrenamts« geehrt

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Bezirkstagspräsident Josef Mederer (rechts) verlieh die Bezirksmedaille an Stefan Fritzenwenger.

Teisendorf – Als Zeichen seiner Anerkennung verleiht der Bezirk Oberbayern an Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich um das öffentliche Wohl in Oberbayern verdient gemacht haben, die Bezirksmedaille. In diesem Jahr erhielt die Medaille der Teisendorfer Stefan Fritzenwenger aus den Händen von Bezirkstagspräsident Josef Mederer.


»Wir brauchen Vorbilder wie Sie«

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In seiner Rede betonte Mederer, dass das ehrenamtliche Engagement eine tragende Säule der Gesellschaft sei. Er verwies darauf, dass der demografische Wandel, aber auch die Globalisierung der Gesellschaft diese vor neue Herausforderungen stelle, die sich ohne die aktive Mitwirkung der Bürger nicht bewältigen lassen. Mederer wandte sich direkt an die Geehrten: »Wir brauchen in unserer Gesellschaft Vorbilder, Vorbilder wie Sie.«

Fritzenwenger zeige mit seinem Lebensentwürfen, dass man sich nicht nur »blind durchs Leben treiben lassen muss, sondern, dass es möglich ist, anzupacken und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen«, so Mederer. Ein gelebtes Vorbild ist Stefan Fritzenwenger aus Teisendorf, so Mederer. Fritzenwenger engagiert sich seit Jahrzehnten im Sport für die Belange der Kinder und Jugendlichen – ob als Jugendtrainer Fußball auf Ortsebene oder als Jugendgruppenspielleiter im Bayerischen Fußballverband. Begonnen hat Fritzenwenger im Sportverein SV Oberteisendorf.

Ab der Gründung 1964 engagierte er sich 22 Jahre lang im Vereinsausschuss, ist seit 1968 Jugendtrainer Fußball und von 1974 an war er zwölf Jahre Abteilungs- und Jugendleiter Fußball. Auch außerhalb seiner Heimatgemeinde machte Fritzenwenger sich verdient: Seit 1979 ist Fritzenwenger Jugendgruppenspielleiter im Bayerischen Fußball-Verband, Bezirk Oberbayern, Kreis Inn/Salzach. Darüber hinaus engagiert er sich im Bayerischen Landessportverband. Er war Kreisjugendleiter, Beisitzer in der Sportjugend, Delegierter beim Kreisjugendring, Rechnungsprüfer sowie Mitglied im Jugendhilfeausschuss und im Arbeitskreis Sport in Schule und Verein.

In seiner Laudation betonte Mederer, dass sich das ehrenamtliche Engagement nicht auf den Sport beschränke: In der Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberteisendorf bringt er sich seit 1971 als Schriftführer und seit 1986 als erster Vorstand ein, bei den vereinigten Krieger- und Soldatenkameradschaften des Rupertigaues ist er seit 2005 als zweiter Gauvorsitzender aktiv. »Stefan Fritzenwenger ist also eine verlässliche und zuverlässige Stütze der Verbandsarbeit«, sagte der Bezirkstagspräsident Mederer in seiner Laudatio.

Ein Mann, der Wort hält

Mit seiner ruhigen, besonnenen und zugleich konsequenten Art stehe er einerseits für Beständigkeit, andererseits für die Fähigkeit zu Veränderungen. Erforderliche Anpassungen von Strukturen oder Änderungen von Angeboten begleitet er kompetent, zielgerichtet und er steht zu getroffenen Entscheidungen.

»Sein Wort gilt«, betonte Mederer. Ehrenamtlich hat Fritzenwenger auch außerhalb von Vereinen Verantwortung übernommen: Seit 1977 wirkt er als Kirchenpfleger der Pfarrei Oberteisendorf und ist Mitglied der Kirchenverwaltung Oberteisendorf. Er ist federführend in den Abstimmungen der Vereine vor Ort, insbesondere in der Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Berchtesgadener Land.

»Sein Engagement wirkt somit in verschiedenen Bereichen und in besonderem Maße auf das gesellschaftliche Leben, auf Orts-, Kreis- und Bezirksebene. Für dieses vorbildliche Wirken möchten wir mit der Verleihung unserer Bezirksmedaille gleichfalls Dank sagen für Ihr großes Engagement!«, würdigte der Bezirkstagspräsident die Leistung Fritzenwengers. fb