weather-image
25°

Eine Woche länger Sommer-Eis in Inzell

1.0
1.0
Bildtext einblenden
In der Max-Aicher-Arena soll das Sommer-Eis um eine Woche verlängert werden, weil in den Niederlanden heuer das Eisschnelllaufen im Sommer nicht möglich ist. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Über die Verlängerung des Sommer-Eises um eine Woche diskutierte der Inzeller Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Grund für diese Maßnahme ist, dass es in Heerenveen (Niederlanden) heuer zum ersten Mal wegen Umbaumaßnahmen kein Sommer-Eis geben wird. Die Anfragen nach einem früheren Beginn der Vereisung in Inzell haben sich daraufhin gehäuft.


Auch viele Inzeller Vermieter haben sich bereits an die Gemeinde wegen eines früheren Eisbeginns gewendet, da schon viele Anfragen eingegangen sind. Eine Nachfrage beim Holländischen Eislaufverband hat ergeben, dass keine Bahn in den Niederlanden ein Sommer-Eis plant. Deshalb ist es auch im Sinn des holländischen Verbands, dass Inzell heuer eher beginnt.

Anzeige

Zusätzliche Wintersportler nach Inzell holen

Der Trainingszeitraum der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft geht vom 6. bis 26. Juli. Sollten sich bis zum 31. März genügend Sportler anmelden, ist der 29. Juni als erster Eistag geplant. Der Start würde somit um eine Woche vorgezogen werden. Dadurch ist es möglich, den Ansturm etwas zu entzerren und zusätzliche Eisschnelllauf-Gruppen nach Inzell zu holen.

Grundvoraussetzung für die Verlängerung ist jedoch, dass die Mehrkosten für Eisbereitung, Energie, Personal, etc. in Höhe von 20 000 Euro annähernd gedeckt werden, denn das Risiko hoher Mehrkosten für die Gemeinde Inzell muss ausgeschlossen werden. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben einstimmig zu mit der Maßgabe, dass die Mindestzahl der angemeldeten Sportler für die Zusatzwoche bei 200 liegt.

Außerdem ging es um den Umbau eines Schafstalls mit Heulager nahe dem Huttererweg. Der Bauherr möchte den baufälligen Schafstall abreißen und am gleichen Standort einen neuen Stall errichten. Die Grundfläche beträgt zwölf auf zehn Meter. Die Dachhöhe soll um einen Meter auf 3,60 Meter angehoben werden. Der neue Stall soll für 30 Schafe und ein Heulager genutzt werden. Der Gemeinderat stimmte dem Bauvorhaben zu.

Ein weiterer Punkt war die vierte Änderung des Bebauungsplans »Windgrat«. Während der Bürgerbeteiligung ist keine Stellungnahme beziehungsweise keine Beschwerde zum Bebauungsplanverfahren eingegangen. Auch seitens der Fachbehörden gab es keine Einwände. Somit stimmte der Gemeinderat für die Bebauungsplanänderung.

Boden war nass und aufgeweicht

Claudia Doppler bat Bürgermeister Hans Egger, kurz zur Inzeller Langlaufloipe Stellung zu nehmen, die Mitte Januar einige Tage nicht gespurt war. Dies stieß bei der Bevölkerung auf Unverständnis. Egger erläuterte, dass eine Präparierung durchaus versucht wurde, aber mehrere aufgeweichte und nasse Stellen im Loipenbereich auftraten. Die Pistenraupenfahrer entschieden sich deshalb dafür, noch ein paar Tage zu warten. »Unsere Gemeindearbeiter sind sehr bemüht und versuchen stets, die Loipe in einem guten Zustand zu erhalten«, so Egger. hw