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Eine »Punktlandung« in Sachen Kinderbetreuung

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Für die Kinderkrippe an der Vonfichtstraße hat der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung die letzten Aufträge vergeben.

Traunstein. Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres im September werden in Traunstein alle Kinderkrippenplätze belegt sein. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge sind nur noch vier Plätze in der im Bau befindlichen Kinderkrippe am Klosterberg frei. Sie sollen an Bewerber aus Nachbargemeinden vergeben werden. Alle Traunsteiner, die sich um einen Krippenplatz für ihr Kind beworben haben, werden auch einen bekommen. Oberbürgermeister Manfred Kösterke bezeichnete diese Situation als eine »Punktlandung«.


Man hoffe nun, dass es keine »Nachzügler« geben werde. Die Einrichtungen, die man zur Verfügung stellen könne, seien also ausgelastet. »Wir werden uns auf diesem Stand aber nicht ausruhen können, warnte das Stadtoberhaupt. Karl Schulz hatte zuvor darauf hingewiesen, dass man in einer 30-Jahres-Prognose davon ausgehe, dass die Zahl der Kinder in der Stadt in drei Jahrzehnten gleich hoch sein werde wie derzeit. »Wir haben Zukunftschancen geschaffen« und man sei »hervorragend aufgestellt«, lobte Schulz. Und Waltraud Wiesholer-Niederlöhner ergänzte, mit der erwarteten Kinderzahl sei man in Traunstein »ganz vorne dran«.

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Zu der in letzter Zeit von verschiedenen politischen Gruppen vorgebrachten Kritik an den angeblich zu hohen bzw. ungerechten Gebühren für die Kinderbetreuung in Traunstein betonte der Oberbürgermeister, »wir müssen auch von den Eltern einen Solidarbeitrag einfordern«. Die Betreuungskosten in Traunstein seien angemessen. Im Bau befinden sich derzeit noch die Kinderkrippen am Klosterberg und an der Vonfichtstraße. Für letztere hat der Stadtrat in dieser Sitzung die letzten Gewerke an die jeweils günstigsten Bieter vergeben: Bodenbelags-, Fliesen- und Malerarbeiten, Innentüren und Schreinerarbeiten sowie Landschaftsbau, Einfriedungen und Begrünung. Das Volumen beläuft sich auf weit mehr als 300 000 Euro. In der Sitzung stimmte der Stadtrat außerdem dem Kauf eines Löschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Traunstein zu sowie dem Abschluss eines Fernwärme-Konzessionsvertrages für das Stadtgebiet. Den Zuschlag bekamen die Stadtwerke Traunstein. Darüber und über die weiteren Punkte berichten wir noch. -K.O.-