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Eine Photovoltaikanlage für Simbabwe

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Studenten der TU München sind am Verpacken der Photovoltaikanlage. Gleichzeitig wird der überschwemmte Boden des Stadels notdürftig von Wasser befreit. Rosa Blank (links) schleppt Folien an, um die Ladung zu schützen. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Rosa Blank (76) aus Otting hat bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Hilfscontainer nach Simbabwe geschickt. Seit 1990 hat die engagierte Frau ein umfangreiches Hilfsnetzwerk aufgebaut.


Der 40-Fuß-Container, der zwölf Meter lang ist, ist auch diesmal wieder bis zum Anschlag mit nützlichen Dingen beladen. Zahlreiche Helfer halfen beim Verladen mit – was diesmal eine besondere Herausforderung war. Denn aufgrund der starken Regenfälle stand der Stadel im Kobler-Anwesen in Freimann zentimeterhoch unter Wasser. Alle Schachteln der untersten Reihe waren deshalb durchweicht und konnten nicht verladen werden.

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Rosa Blank war deswegen auch nahe der Verzweiflung. »Es ist narrisch zugegangen mit der Überschwemmung«, berichtete sie am Ende eines anstrengenden Arbeitstages. »Alles war organisiert und picobello hergerichtet, und dann ging alles durcheinander, alles war nass. Gott sei Dank, dass so viele Leute mitgeholfen haben. Trotzdem war es eine Katastrophe«, betonte sie.

Das ungewöhnlichste Objekt war diesmal eine Photovoltaik-anlage. Diese war auf Initiative von Jesuiten auf internationaler Ebene zusammen mit der Technischen Universität München zusammengestellt worden. Zwei Studenten waren vor Ort und verpackten die Anlage.

Die Sendung enthielt dieses Mal aber vor allem auch Fahrräder, Rollstühle, Gehwagerl, Schulsachen sowie Stühle für die Schulkinder und Lebensmittel. he