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Eine Kapelle im neuen Licht

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Knapp 1000 Euro hat die Installation des Lichtstrahlers samt Solarmodul an der Kriegergedächtniskapelle gekostet. (Foto: ost)

Reit im Winkl. Sie thront hoch über dem Talkessel von Reit im Winkl, die Kriegergedächtniskapelle. Fast auf den Tag genau seit 90 Jahren erinnert sie am Ende des Grünbühel stumm und mahnend an die Gefallenen. Dieser Tage nun wurde ihr eine Ehre zuteil, die sie mehr in den Blickwinkel so mancher Gäste und Einheimischer rücken könnte: Ab sofort wird das kleine Gotteshaus in den Abendstunden bis Mitternacht von einem Scheinwerfer beleuchtet.


Die Idee zu dieser Beleuchtung hatte die touristische Projektgruppe »Innenwerbung«, ein kleiner Kreis engagierter Bürger, der immer wieder Ideen auch zu der Frage entwickelt, wie das Ortsbild verbessert werden könnte. Festgestellt hatte man dabei in den vergangenen Jahren, dass der in den Abendstunden beleuchtete, zentrumsnahe Skihang am »Hausberg« eine angenehme, dörfliche Atmosphäre schaffe. Der Skibetrieb am Hausberg ist zwar mittlerweile – weil unrentabel – verschwunden, die Idee einer solchen Beleuchtung aber nicht.

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So wurde in den vergangenen Wochen vor der exponiert gelegenen Kapelle ein Solarmodul installiert und mit einem Lichtstrahler verbunden, wodurch das ortsprägende Gebäude ganzjährig in ein neues Licht gerückt wird. Neben den rund 1000 Euro für die Installation fallen keine dauerhaften Unterhaltskosten an. Kosten eingespart werden konnten im Übrigen auch aufgrund der Tatsache, dass die Installation Gerhard Grünbacher vornahm. Er arbeitet für die Gemeinde im Klärwerk, ist aber gelernter Elektriker. ost