weather-image
22°

Eine gemeinsame Liste in Surberg

Surberg. Bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr werden der CSU-Ortsverband Surberg und die Kommunale Wählervereinigung Surberg wieder eine gemeinsame Liste aufstellen. Einen Bürgermeisterkandidaten werden die beiden Vereinigungen nicht ins Rennen schicken, weil man damit rechnet, dass Bürgermeister Josef Wimmer wieder kandidieren wird. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer gemeinsamen Versammlung des CSU-Ortsverbandes Surberg und der Kommunalen Wählervereinigung Surberg im Wirtshaus Lauter.


CSU-Ortsvorsitzender Michael Wimmer erläuterte die Gründe für den Verzicht auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. So hätten im Vorfeld die CSU und die Kommunale Wählervereinigung einen Ausschuss gebildet, der sich mit der Kandidatensuche und den ersten Wahlvorbereitungen beschäftigt habe. Es sei gelungen, gute und zum Großteil junge Kandidaten aus allen Gemeindeteilen zu finden. Die Aufstellungsversammlung soll im Herbst stattfinden.

Anzeige

Der Vorsitzende der Kommunalen Wählervereinigung, Manfred Biermaier, sagte, ehrenamtliches Engagement sei wichtiger denn je, aber leider nicht mehr selbstverständlich. Nach einer kurzen Vorstellung der designierten Kandidaten für die Gemeinderatswahl erläuterte 2. Bürgermeister Manfred Schallinger das vorgesehene Verfahren zur Listenaufstellung.

Er ging auch auf die Arbeit im Surberger Gemeinderat und die anstehenden Projekte in der Gemeinde ein. Er erläuterte auch den Haushalt für dieses Jahr. Erfreulich sei, dass die Verschuldung der Gemeinde in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist, auch wenn im Jahr 2012 für Erschließungsmaßnahmen ein neuer Zwischenkredit aufgenommen werden musste. Dieser wird jedoch heuer getilgt und die Pro-Kopf-Verschuldung wird bis Ende des Jahres auf 573 Euro sinken.

Auch wenn derzeit die Schießanlage in Trenkmoos und das Güterterminal in Hufschlag nicht weiter verfolgt werden, heiße es doch wachsam zu bleiben und sich eventuell bereits im Vorfeld eindeutig gegen die beiden für die Gemeindebürger belastenden Baumaßnahmen zu positionieren. Schallinger verwies darauf, dass die Gemeinde Surberg alle ihre wichtigen Infrastrukturmaßnahmen erledigt habe und daher keine größeren Bauprojekte mehr anstünden. So habe die Gemeinde Surberg zum Beispiel frühzeitig die gesetzlichen Vorgaben für die Bereitstellung von Kitaplätzen erfüllt. Schallinger verwies auf die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Gruppen im Gemeinderat und äußerte die Hoffnung, dass dies auch in der nächsten Wahrperiode so sein werde.

Diskutiert wurden auch die kommunalpolitischen Ziele der gemeinsamen Liste.