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Eine Fülle von Angeboten rund ums Kind

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Die Kinderrutsche am Spielplatz am Grassauer Sportplatz wurde gegen eine Balkenkonstruktion ausgetauscht. Dieses Spielgerät sei zwar sehr schön, aber gerade für kleinere Kinder wenig geeignet, hieß es beim Familientisch. (Foto: Archiv T. Eder)

Grassau – Über die Aktivitäten der Familienstelle, die es seit sechs Jahren im Rathaus gibt, wurde beim jüngsten Familientisch mit Vertretern unterschiedlicher Einrichtungen und Institutionen informiert. Vorbildlich werde die Fami-lienstelle im Rathaus geführt, betonte der Geschäftsleiter der Gemeindeverwaltung Robert Höpfner. In den letzten sechs Jahren wurden viele Aktivitäten und Aktionen ins Leben gerufen. »Ich staune, was immer wieder Neues geplant ist«, so Höpfner und lobte die beiden Damen der Familienstelle Renate Götze und Margarete Kastner.


Ein Renner sei der Neugeborenentreff mit Vorstellung der gemeindlichen Einrichtungen, der sehr gut angenommen werde. Auch die Aktion »Wunschbaum«, bei der über 240 Wünsche erfüllt werden konnten, sei ein Erfolg. Zudem widmete man sich dem Thema Integra-tion und Betreuung von Flüchtlingen, und auch diesbezüglich passiere viel in der Gemeinde. Für die Familien, für Kinder, Jugendliche und Senioren wie auch für Asylbewerber werde einiges geboten und das, so Höpfner, »ist keine Selbstverständlichkeit«.

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Die Arbeit der Familienstelle reicht von Beratungen über Hilfe, Betreuung des sozialen Netzwerks und Mitgestaltung der Kinderspielplätze bis zur Organisation verschiedener Kurse. Margarete Kastner nannte den Babysitterkurs, die Kochwerkstatt, Erste Hilfe am Kind und den Kurs »Hilfe, mein Kind pubertiert«. Als neues Angebot wird es einen Kurs über Heil- und Hausmittel geben. Zudem organisiert die Familienstelle das Kinderferienprogramm, den Flohmarkt für Kinder, das Herbstbilder-Basteln, hilft beim Spielplatz- und beim Straßenfest. Für die Senioren werden die Seniorenfahrten und die PC-Kurse koordiniert und auch die Kaffee-Stammtische in Mietenkam, ab 3. März auch in Grassau beim Café Schmuck.

Auf ein aktuelles Problem, das den Kinderspielplatz am Sportgelände betrifft, ging Renate Götze ein. Die Kinderrutsche wurde durch eine Balkenkonstruktion ersetzt. Dieses Spielgerät sei zwar sehr schön, aber gerade für kleinere Kinder wenig geeignet. Dies werde weiterverfolgt. Franzi Schön, Leiterin der Grassauer Spielgruppe, sprach das Problem fliegender Golfbälle auf das Sportplatzgelände an. Trotz Erhöhung des Ballfangzaunes landen immer noch Golfbälle auf dem Sportplatzgelände. Zudem fragte sie, ob während der Öffnungszeiten des Spielplatzes am Birkenweg das öffentliche Behinderten-WC offengehalten werden kann.

Zudem machte sie auf das Betreuungsproblem der Spielegruppe aufmerksam. Zwei der drei Mütter werden nur mehr bis September aktiv sein. Sie mache noch ein Jahr weiter, bis ihr Jüngstes in den Kindergarten geht. Nun steht die Nachfolge an und es werde nach Müttern gesucht, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen. Die Spielgruppe für Kinder bis drei Jahre, die seit fünf Jahren besteht, trifft sich immer donnerstags von 9 bis 11.30 Uhr. Während dieser Zeit wird mit den Kindern gespielt, gesungen, gebastelt.

Jugendtreffleiterin Christine Dögerl informierte über die Feiern zum 20-jährigen Bestehen des Treffs. Hierfür wird es am 30. April auch einen Tag der offenen Tür geben. Das Kinderferienprogramm feiert sein 30-jähriges Bestehen. Dies werde, so Kastner mit einem besonderen Ausflug ins Legoland am 12. August gefeiert. Es werden auch wieder zwischen 50 und 60 Veranstaltungen in der Ferienzeit organisiert. Gesucht werden »helfende Hände«, die bei der Betreuung während der Veranstaltungen zur Seite stehen.

Stefan Schwarz, Leiter der offenen Ganztagsschule erklärte, dass diese Betreuung der Schüler von der ersten bis neunten Klasse allen Eltern kostenfrei zur Verfügung stehe. Es werde aber wesentlich mehr als nur Betreuung geboten, so Schwarz. Er informierte weiter, dass die Verantwortlichen der Ganztagsschule viel mit den Schülern unternähmen und auf soziale Kompetenz achteten. tb