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Eindrucksvolle Präsentationen beim Vorspielabend

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Drei junge Klarinettistinnen werden von ihrem Lehrer Tamás Puskás dirigiert. (Foto: H. Eder)

Surberg. Das war schon ein außergewöhnlicher Vorspielabend, den die Musiklehrervereinigung (MLV) in ihrem Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen in der Surtalhalle präsentiert hat. Allein schon Anfang und Schluss sprengten jeden Rahmen eines Vorspiels, wie man es sonst gewöhnt ist: Gut 30 Streicher begrüßten die rund hundert Besucher mit eindrucksvollen Stücken, und den Schluss bildete eine fast ebenso große Bläsergruppe, die begeisternd aufspielte.


Die Musiklehrer Bertram Weihs, Susanne Hehenberger und Margarete Hlawa, die in verschiedenen Gemeinden tätig sind, haben die Violinschüler ausgebildet und dann nach nur zwei gemeinsamen Proben in Surberg auf die Bühne geschickt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Gewohnt temperamentvoll angeleitet von Bertram Weihs, spielten sie drei Stücke: eine Polonaise, »Sad Sunday« und einen Csardas. Großer Applaus war ihnen sicher. Während bei den Streichern auch auswärtige Schüler mit von der Partie waren, setzte sich das Bläserorchester am Schluss des Vorspielabends aus lauter Einheimischen zusammen. Die aktuelle Bläserklasse, die des letzten Jahres und einige Querflötenspielerinnen, wirkten zusammen und spielten sich mit den Stücken »Blasmusik mit Herz«, »Easy Pop-Suite« und dem furiosen »Dizzy Stratford« am Ende in die Herzen der Besucher – eine tolle Leistung. Die Ausbildung der Bläser obliegt Bernhard Lackner und Tamás Puskás, der das Orchester auch dirigierte – und wie! So temperamentvoll wie er seine Musikanten führt, da meint man schier die Musik zu hören, wenn man ihm nur zuschaut.

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Dieses Superergebnis am Ende eines Musikschuljahres ist nicht zuletzt das Produkt einer überaus harmonischen und konstruktiven Zusammenarbeit von Gemeinde und Musikschule. Darin waren sich Schulleiter Heinz Lichtmannegger und Bürgermeister Josef Wimmer einig. Seit 25 Jahren gibt es die MLV, wie deren Leiter Lichtmannegger hervorhob, und seit zehn Jahren ist Surberg mit dabei. Die Gemeinde stehe mit großer Unterstützung hinter der Arbeit der Musikschule, lobte er. Bürgermeister Josef Wimmer bestätigte, dass die Beziehung wunderbar funktioniere: »Es läuft hervorragend.«

Und davon legten dann auch die Leistungen der Schüler ein beredtes Zeugnis ab. Da waren zunächst einige der Jüngsten: Johannes Koch an der Flöte zusammen mit Lehrerin Eva-Maria Forreiter am Piano und Severin Bechle an der Trompete zusammen mit Lehrer Bernhard Lackner. Und so ging es in raschem Wechsel weiter: Zither (mit Lehrerin Hildegard Schuhbauer), Querflöte (mit Lehrer Bernie Steinhilber), Hackbrett, Blockflöte, Akkordeon, Klarinette, verschiedene Blechblasinstrumente, Gitarre; die Palette konnte sich sehen lassen. Neben Einzelvorspiel waren auch einige Ensembles zu hören: etwa die Hackbrettmusik mit Lehrerin Irmingard Schützinger oder das »Surberger Gitarrenensemble« mit Heinz Lichtmannegger – in dieser Besetzung eine Premiere. he