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Einbrüche und Werkzeugdiebstähle geklärt

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Diese Bohrmaschine fand die Polizei in der Wohnung des Tatverdächtigen. Vermutlich stammt sie aus einem Diebstahl. Wer weiß, wo sie gestohlen worden ist, soll sich bei der Polizei Traunreut melden.

Traunreut – Zwei Einbruchdiebstähle aus dem Jahr 2015 wurden jetzt von der Traunreuter Polizei geklärt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten das Diebesgut sicher.


Die »richtige Nase« und einen bestimmten Verdacht hatten die Beamten der Polizeistation Traunreut schon, als sie die Kelleraufbrüche im Frühjahr und Sommer 2015 aufnahmen. Den Tatnachweis gegen den Verdächtigen, einen 32-jährigen Traunreuter, konnten sie damals mangels Beweisen und fehlender Zeugen jedoch nicht führen. Die beiden Verfahren mussten daher gegen Unbekannt geführt werden und wurden deshalb auch von der Staatsanwaltschaft Traunstein eingestellt. Doch jetzt konnten die Akten wieder geöffnet werden:

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Weil er erneut im Verdacht stand, einen Einbruch begangen zu haben, wurde ein Durchsuchungsbeschluss erlassen. Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten zwar die entwendeten Werkzeuge aus dem letzten Diebstahl nicht gefunden werden. Vermutlich deshalb, weil der Täter unmittelbar nach der Tat mit einer Durchsuchung rechnete. In der Wohnung stießen die Beamten jedoch auf Elektrowerkzeuge im Wert von circa 500 Euro, die der arbeitslose Täter vermutlich nicht rechtmäßig erworben hatte. Zunächst mussten diese Geräte in der Wohnung belassen werden. Die Ermittlungsbeamten der Polizeistation recherchierten aber in den Akten mit den ungeklärten Fällen und fanden heraus, dass die Werkzeuge in der Wohnung des Tatverdächtigen tatsächlich Einbruchdiebstählen aus dem Jahr 2015 zugeordnet werden können. Nachdem die Staatsanwaltschaft Traunstein einen erneuten Durchsuchungsbeschluss erlassen hatte, wurde das Diebesgut nun – bis auf eine blaue AEG-Bohrmaschine – sichergestellt. Ob die blaue Bohrmaschine auch aus einem Diebstahl stammt, muss noch abgeklärt werden. In diesem Zusammenhang hofft die Polizeistation Traunreut auf entsprechende Hinweise (Telefon 08669/861 40). Der polizeilich nicht unbekannte Einbrecher wird sich nicht nur wegen dieser Diebstähle vor Gericht verantworten müssen, er muss auch damit rechnen, dass auch seine bestehende offene Bewährungsstrafe widerrufen wird. fb