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Ein Zuhause für 137 Tiere

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Gut besucht war der Tag der offenen Tür im Tierheim Trenkmoos. Großes Interesse fand dabei stets das Katzenhaus. (Foto: Buthke)

Surberg – Glück mit dem Wetter hatte der Tierschutzverein Traunstein und Umgebung beim Tag der offenen Tür im Tierheim in Trenkmoos.


Der bedeckte Himmel lud geradezu zu einem Besuch ein, wovon auch viele Besucher, darunter auch Oberbürgermeister Christian Kegel und seine Frau Konstanze, regen Gebrauch machten. Die Freiwillige Feuerwehr Surberg sorgte dafür, dass der Verkehr in geregelten Bahnen ablief.

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Alle Jahre wieder können sich die Besucher davon überzeugen, dass die dem Tierheim in Obhut gegebenen Tiere sehr gut aufgehoben sind. Im Zwinger des neuen Hundehauses und in den Freigehegen wurden sie von den Hunden teils schwanzwedelnd oder teils mit einem Respekt einflößenden Bellen begrüßt. Derzeit sind 14 Hunde im Tierheim untergebracht und warten auf ein neues Frauchen oder Herrchen.

Im Katzenhaus kamen einige Katzen neugierig an das Gitter, um die Gäste zu begrüßen, andere Katzen zeigten ihre Gewandtheit an den Katzenbäumen und wieder andere hatten sich in eine Ecke verzogen und verfolgten von dort aus das Geschehen mehr oder weniger gelangweilt. Aktuell bietet das Tierheim 58 Katzen ein Zuhause. Natürlich wäre der Tierschutzverein froh, wenn er die eine oder andere Katze in gute Hände abgeben könnte. Mit den zwölf Nagern, fünf Reptilien und 48 Vögeln kümmere sich die Mitarbeiter derzeit um 137 Tiere, sagte die zweite Vorsitzende Helga Steiner.

Wie immer gab es auch einen Flohmarkt und einen eigenen Bücherflohmarkt, damit für den kostspieligen Unterhalt des Tierheims Geld in die Kasse des Tierschutzvereins einging. Die Jugendgruppe unter der Leitung von Kathrin Hierstetter hatte einen Stand mit Informationen rund um den Tierschutz aufgebaut. Für die kleinen Besucher gab es wieder einen Malwettbewerb mit schönen Preisen sowie ein Kinderschminken.

Leicht irritiert war so mancher Würstlesser, der am Brotzeitstand seine heißen Wiener holen wollte. »100 Prozent Tierschutz auf dem Teller« lautete dort zum ersten Mal das Motto. Es gab nämlich nur vegetarische Kost wie fleischloses Chili, Burger mit Halloumi-Käse und Brote mit vegetarischen Brotaufstrichen. Peter Hierstetter sagte, er habe sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Hier und da habe es aber auch Worte der Kritik gegeben.

Selbstverständlich gab es wieder die köstlichen, von Vereinsmitgliedern selbst gebackenen Kuchen und Torten zu einer Tasse Kaffee. Etliche Besucher nahmen sich Kuchen und Torten für den sonntäglichen Nachmittagskaffee mit nach Hause. Auch beim Brotzeit- und Kuchenverkauf kam der Reinerlös wieder dem Tierschutzverein zugute. Bjr