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Ein Signal an Hundehalter

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Übersee. Bald werden die »schwarzen Schafe« unter den Hundehaltern in Übersee zur Kasse gebeten. Einstimmig stellte der Gemeinderat in seiner die Weichen für einen »Hundekontrolleur«.


Vor gut zwei Jahren hatte die Gemeinde eine Verordnung über »das freie Umherlaufen von großen Hunden und Kampfhunden« verabschiedet. Darin war nicht nur die Anleinpflicht dieser Hunde im Gemeindegebiet auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen geregelt. Es wurden darin auch Verunreinigungen verboten.

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Gegebenenfalls müsste der Hundekot umgehend beseitigt und entsorgt werden, so die Verordnung. Bei Zuwiderhandlungen war ein Bußgeldkatalog zwischen 20 und 150 Euro festgelegt worden.

Diese Strafmaßnahmen will die Gemeinde nun in die Tat umsetzen, denn, so Bürger-meister Marc Nitschke, »es häufen sich in letzter Zeit bei der Gemeinde Beschwerden über freilaufende Hunde und über Ablagerungen von Hun-dekottüten und Hundekot an Wanderwegen am Achendamm und am Chiemseeufer«.

Bei Verstößen wird sofort abkassiert

Zwar verhielten sich seiner Meinung nach mindestens 80 Prozent der Hundehalter korrekt, dennoch sei eine Kontrolle und vor allem ein Eingreifen vor Ort unabdingbar, so Nitschke. Das soll nun ein »Hundekontrolleur« mit ei-nem 450-Euro-Job überneh-men. Bei Verstößen gegen die Hundehaltungsverordnung ist er berechtigt, die entsprechenden Hundehalter sofort abzukassieren.

Übersees Dritte Bürgermeisterin Uschi Geiger (CSU) begrüßte diese Maßnahme, die sie vorrangig als »ein Signal an unvernünftige Hundehalter« bewertete. bvd

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