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Bürgermeister Johann Egger stellte beim Inzeller Neubürgerempfang den Ort vor

Ein Ort mit hoher Lebensqualität

Inzell – 216 Bürger haben im zurückliegenden Jahr ihren Wohnort nach Inzell verlegt, viele von ihnen kamen nun zum Neubürgerempfang ins Rathaus. Zur Eröffnung, wie auch am Ende zum gemütlichen Teil spielte die Zinnkopfmusi, die sich aus Selina Maier (Siegsdorf), Magdalena Bichler, Steffi Kecht und Maxi Bichler (alle aus Ruhpolding) zusammensetzt, einige Stücke.

Die Zinnkopfmusi sorgte für den musikalischen Rahmen beim Neubürgerempfang in Inzell.

Bürgermeister Johann Egger stellte den Ort kurz vor und erläuterte den Neubürgern das Inzeller Wappen und Wissenswertes über Inzell. Die verschiedenen Einrichtungen über Kindergarten, Schule, Bücherei und die Musikschule wurden nahegebracht. Darüber hinaus gab das Gemeindeoberhaupt einen Einblick über die Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Als Besonderheit nannte er die Max-Aicher-Arena, in der mit Eisschnelllauf, Eishockey und Eisspeedway einiges geboten ist. Aber auch der Badepark, das umfangreiche Loipennetz und die vielen Wanderwege dienen der Gesunderhaltung und dem Wohlbefinden der Bürger. Neben dem Tourismus und der Landwirtschaft bezeichnete Egger das Handwerk und die Dienstleistungen als die tragenden Säulen. Die Ortsvereine sorgen für eine lebendige Dorfgemeinschaft. Inzell stehe somit für hohe Lebensqualität und enormes Freizeitangebot, mit einem umfangreichen Sportangebot im Sommer wie im Winter.

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Thomas Paschen, der Vorsitzende des Inzeller Gewerbevereins, stellte das Inzeller Gewerbe kurz vor und nannte einige spezielle Aktivitäten während des Jahres. Er sprach den Neubürgern Mut zu und nannte sich selbst als gutes Beispiel, denn er sei auch kein gebürtiger Inzeller, habe sich aber bestens eingelebt.

Im Anschluss hatten die Neuinzeller noch Gelegenheit zu Gesprächen in lockerer Runde bei Getränken und Brotzeit. Die Gründe nach Inzell zu ziehen waren unterschiedlicher Natur. Ein junges Paar, das aus Hannover stammt, fühlt sich pudelwohl in Inzell, so die Aussage der Frau: »Meine Mama wohnt schon einige Zeit in Inzell und nun sind wir auch hierher gezogen. Mein Freund muss zwar noch seine Diplomarbeit in Hannover fertig machen, doch danach ist er auch fest hier«.

Eine junge Familie mit zwei Kindern hat lange gesucht, ehe es sie nach Inzell verschlagen hat. »Wir stammen aus Heinsberg in der Nähe von Mönchengladbach. Dort ist das Krebsrisiko sehr hoch und deshalb wollten wir unbedingt weg. Insgesamt     sind      wir 2013 25 Mal hierher in die Gegend gefahren und haben uns umgesehen. Teilweise sind wir die 770 Kilometer an einem Tag hin und zurück gefahren. Das war echter Stress. Doch jetzt haben wir endlich was Passendes gefunden«, so der zufriedene Familienvater. hw