Ein Lebkuchenhaus für Flüchtlinge

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Jürgen Lux aus Reit im Winkl (links) und seine Ehefrau Renate (Zweite von rechts) haben ihr Lebkuchenhaus mit Hilfe von Diakonie-Sozialarbeiterin Britta Barth (Dritte von links) an Traunreuter Asylbewerber-Familien gespendet. (Foto: Schwaiger)

Traunreut – Das Lebkuchenhaus, das Jürgen Lux als Preis für sein »Siegergedicht« bei der Adventsaktion des Traunsteiner Tagblatts bekommen hat, hat den Besitzer gewechselt. Junge Flüchtlingsfamilien in Traunreut dürfen sich das süße Bauwerk jetzt schmecken lassen. Der Reit im Winkler und seine Ehefrau Renate haben selber zwar eine große Familie, doch die Kinder und Enkelkinder leben alle in Norddeutschland. Und da es zu zweit unmöglich ist, dem 70 Zentimeter hohen Knusperhäuschen Herr zu werden, hatte das Ehepaar die Idee, es an Kinder von Asylbewerbern zu spenden.


Diakonie-Sozialarbeiterin Britta Barth half dabei, Familien zu finden, die sich über die süße Spende freuen. Fündig wurde sie in Traunreut. In einer großen Wohnung, in der mehrere Flüchtlingsfamilien leben, überreichte das Ehepaar Lux den Asylbewerbern jetzt das Lebkuchenhaus. Und die bekamen große Augen, als sie sahen, wie groß im wahrsten Sinne des Wortes ihr süßes Geschenk ist.

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Für Jürgen und Renate Lux war es beeindruckend, das Leben in einer Asylbewerberunterkunft hautnah zu erleben. Britta Barth erklärte dem Ehepaar, dass die Diakonie für die Betreuung der Flüchtlinge dringend Ehrenamtliche sucht, die unter anderem Deutschkurse geben können. Interessierte können sich bei der Diakonie in Traunstein melden. san

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