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Ein gesunder Rasen braucht viel Pflege

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Nach dem Mähen sollten kahle Stellen schnell wieder neu angesät werden, damit wieder eine geschlossene Rassenfläche entsteht.
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Ob als sommerlicher Tummelplatz, Spiel- und Liegewiese oder als Wohlfühl-Barfuß-Oase – ein schöner Rasen ist dicht, grün und weich. Doch so ein Rasen braucht viel Pflege.


Rasengräser wurzeln nicht tief und haben einen hohen Wasserbedarf im Sommer. Grundsätzlich stellt sich da die Frage, ob der Erhalt eines gepflegten Zierrasens den hohen Wasserbedarf bei Wasserknappheit rechtfertigt. Robuster ist ein Landschafts- oder Gebrauchsrasen.

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Der Rasen braucht Wasser, wenn der Fußabdruck auf dem Rasen länger zu sehen ist. Zum Gießen wird je nach Bodenbeschaffenheit, Hangneigung, Standort und Pflegezustand eine recht unterschiedliche Menge an Wasser benötigt. Gegossen werden sollte in der Nacht oder am frühen Morgen, um Verdunstungsverluste zu vermeiden. Die Wurzeln des Rasens dringen tiefer ein und verankern sich besser, wenn man reichhaltig und in größeren Intervallen wässert. Flachwurzelnde Wildkräuter werden zudem verdrängt. Eine Filzschicht im Rasen wirkt wie eine Abdichtung und verhindert, dass das Wasser in den Boden eindringt. Aus diesem Grund ist das Vertikutieren eine wichtige Pflegemaßnahme für einen gepflegten und vitalen Rasen.

Es kommt auf die richtige Schnitthöhe an

Für die meisten Rasengräser ist eine Schnitthöhe von vier Zentimetern ideal. Kann der Rasen nicht regelmäßig gemäht werden oder ist er nach dem Urlaub sehr hoch, darf das lange Gras nicht radikal gekürzt werden. Mähen Sie überständigen Rasen in einem Abstand von acht bis 14 Tagen in Etappen auf die gewünschte Höhe. Das Schnittgut sollte nur dann auf der Fläche liegen, wenn es in geringen Mengen und stark zerkleinert gleichmäßig verteilt werden kann.

Die meisten Unkräuter können sich besonders gut ausbreiten, wenn die Rasengräser keine geschlossene Grasnarbe bilden. Klee im Rasen deutet auf eine mangelnde Stickstoffversorgung hin. Ein problematisches, unerwünschtes Gras auf neu eingesäten Flächen stellt die Hirse dar. Sie wächst besonders bei heißer Witterung. Der regelmäßige Schnitt verhindert die Ausbreitung. Pflanzenarten, die sich rosettenartig ausbreiten, werden nicht durch die Schnittwerkzeuge des Rasenmähers erfasst. Dazu gehören Löwenzahn, Breitwegerich und Fadenehrenpreis. Sie lassen sich gut ausstechen, was zwar mühselig, aber effektiv ist. Eine gezielte Stickstoffdüngung kann zudem Abhilfe schaffen. Moos tritt vor allem im Schatten und auf schlecht versorgten Flächen auf. Ein niedriger pH-Wert ist nicht unbedingt ursächlich, da Moos auch auf kalkhaltigen Böden auftritt. Empfehlenswert ist in jedem Fall die Entfernung des Mooses. In besonders schattigen Bereichen sollte über eine Pflanzung mit niedrigen, schattenliebenden Stauden nachgedacht werden, da selbst der sogenannte Schattenrasen eine ordentliche Portion Sonnenstrahlen benötigt.

Wichtige Maßnahme nach der Unkrautbeseitigung: Kahle Stellen schnell wieder nachsäen und diese ausreichend wässern. Dann entsteht in sechs bis acht Wochen wieder eine geschlossene Rasenfläche.

Diesen und viele weitere Artikel mit hilfreichen Tipps unserer Serie »Gartenleben« finden Sie im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de/gartenleben auf unserer Internetseite.