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»Ein ganz starkes Signal für die Kreisstadt«

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So sieht der Planentwurf der Lebenshilfe Kreisvereinigung Traunstein aus. Südlich des Bahnwegs in Haslach sollen drei Gebäude errichtet werden.

Traunstein – Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Traunstein will in Haslach ein großes Bauprojekt umsetzen. Südlich des Bahnwegs sollen drei Gebäude errichtet werden. Der Traunsteiner Stadtrat stimmte der Fortführung des Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplans einstimmig zu.


»Es ist eine große Ehre, dass die Lebenshilfe hier dieses große Projekt starten will«, betonte Oberbürgermeister Christian Kegel. Geplant ist die Errichtung von drei Gebäuden auf einer Fläche von fast 4500 Quadratmetern.

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Annemarie Funke, die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Kreisvereinigung, geht von Baukosten in Höhe von zehn Millionen Euro aus. »Wenn wir die Fördermittel des Freistaats gewährt bekommen, dann wollen wir im Herbst mit dem Bau beginnen«, sagte sie im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. Entschieden werde das im Mai.

Derzeit ist die Verwaltung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Traunstein in Traunreut untergebracht, »aber die Räume reichen nicht aus. Wir haben schon jetzt verschiedene Behelfsbüros, weil hier alles zu klein ist und die Kapazität fehlt«. In Traunstein sollen neben einem Gebäude für die Verwaltung, eines für ein inklusives Wohnprojekt und eines für den stationären Bereich gebaut werden. Dort sollen 24 Menschen mit Behinderung einziehen, so Annemarie Funke. Sie hofft, dass der Umzug im Herbst 2018 über die Bühne gehen kann. Abhängig ist das von der Förderung des Freistaats im Rahmen des sogenannten Landesbehindertenplans. Denn wenn für diesen Mai die Zusage nicht kommt, »dann müssen wir ein Jahr warten. Aber das wollen wir eigentlich nicht«, betonte Annemarie Funke.

Karl Schulz (CSU), der Referent für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, betonte, »die Standortentscheidung der Lebenshilfe ist ein ganz starkes Signal für eine humane, lebensbejahende Zukunft in der Großen Kreisstadt.« Die Lebenshilfe setze mit ihrem Projekt »ein großartiges Ausrufezeichen für Lebens-Hilfe im Herzen des Chiemgaus.«

350 000 Euro für die Elektrik in der Mittelschule

In der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule muss die Elektrik saniert werden. Entsprechende Mittel in Höhe von 350 000 Euro wurden im Haushalt 2016 eingestellt. Da der Förderantrag noch in diesem Jahr gestellt werden muss, stimmte der Stadtrat einhellig dafür, den Sperrvermerk aufzuheben.

Die Bauarbeiten für die grabenlose Kanalsanierung an der Oberen Hammerstraße wurden an die Firma Swietelsky-Faber aus Saaldorf-Surheim vergeben. Laut Stadtbaumamt war sie mit rund 90 700 Euro der wirtschaftlichste und kostengünstigste Anbieter. KR