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Im Pausenhof der Chieminger Schule wurde ein Maibaum aufgestellt

Ein Fest für Jung und Alt

Chieming. Die Chieminger Grund- und Mittelschule hat wieder einen Maibaum. Aufgestellt wurde er im Pausenhof im Rahmen eines Maifestes, an dem auch Eltern, Freunde und ehemalige Schüler teilnahmen. Geschmückt ist der Baum mit fantasievollen bunten »Taferln«, die jede Klasse eigens angefertigt hat.

Mit viel Muskelkraft stemmten die Trachtler den Maibaum nach oben. (Foto: Ortner)

Gestiftet hat den Baum die »Kaiserschalmerfamilie« Adalbert und Martina Huber mit Altbäuerin Maria Huber aus Stöttham. Die Diebe ließen freilich nicht lange auf sich warten. Einige Burschen aus der achten und neunten Klasse rissen sich das »Stangerl« unter Anführung von Michi Bichler, einem ehemaligen Schüler, unter den Nagel. Allerdings wollte das der Rest der Klasse nicht auf sich sitzen lassen, und so wurde der Baum munter einige Male hin und her gestohlen.

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Der Michi erwies sich als zäher Verhandlungspartner, ließ dem Baum, der standesgemäß mit einem Dieselross zurückgebracht wurde, sogar ein »Speitel« abschneiden, um der Forderung der Diebe an das Rektorenteam Alexander Fietz und Sabine Röhr etwas Nachdruck zu verleihen. Doch für ein paar Kästen Spezi und eine anständige Brotzeit halfen die Diebe der Trachtenjugend aus Chieming und Grabenstätt, unter fachkundiger Anleitung von Konrad Kecht, auch noch gleich beim Aufstellen.

Die Bläserklasse unter Leitung von Jakob Wurm erfreute mit einigen Stücken, und die Trachtenkinder unter Leitung von Engelbert Probst zeigten Schuhplattler und Tänze. Begleitet wurden sie dabei von Sepp Wiesholler und Paul Schwarz auf der Ziach.

Zahlreiche Geschicklichkeitsspiele erwarteten die großen und kleinen Besucher. Und zum Ausklang des Maifestes luden junge Musikanten des Trachtenvereins noch zum »Tanz unter dem Maibaum« ein. Andere machten es sich derweil auf der neuen Sitzgarnitur aus Ulmenholz zu Füßen des Maibaums gemütlich, die Konrad und Brigitte Kecht spendiert hatten. om