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Ein durchwachsener Start in das neue Jahr

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Mit noch weniger Optimismus als gegen Ende des vergangenen Jahres starten die Betriebe in der Region Südostoberbayern ins neue Jahr. Der IHK-Konjunkturindex für die Region hat nach dem Einbruch bei der letzten Umfrage im Herbst 2012 einen weiteren Punkt verloren. Ihre aktuelle Lage beurteilen die Betriebe verhaltener als zuletzt. Der IHK-Konjunkturindex liegt aber mit 114 Zählern noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.


Das ergab die Auswertung der Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern zum Jahresbeginn für die Region Südostoberbayern mit den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein sowie der Stadt und dem Landkreis Rosenheim.

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»Die Unternehmen hoffen darauf, dass die Talfahrt jetzt zu Ende ist«, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen. Der Konjunkturindex für Bayern liegt mit 117 Punkten einen Zähler über dem Stand von Herbst 2012 und damit ebenfalls über dem langjährigen Durchschnitt von 107 Punkten.

Die Erwartungen der Unternehmen in Südostoberbayern haben sich auf schwachem Niveau etwas aufgehellt. Der Anteil der Betriebe, die optimistisch in die Zukunft schauen, ist mit 16 Prozent gegenüber Herbst 2012 unverändert. Gleichzeitig fiel der Anteil der Unternehmen, die mit schlechteren Geschäften rechnen, von 24 auf 19 Prozent.

Nach einem durchwachsenen zweiten Halbjahr 2012 beurteilen die Betriebe ihre Lage zurückhaltender als im Herbst 2012. Statt damals 47 Prozent bezeichnen jetzt nur noch 41 Prozent der Unternehmen die Geschäftslage als »gut«. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Lage als »schlecht« beurteilen, kletterte von 3 auf 8 Prozent.

Die Beschäftigungspläne der Unternehmen deuten an, dass sich die stabile Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt in diesem Jahr fortsetzt. 66 Prozent der Unternehmen wollen die Mitarbeiterzahlen konstant halten. Aktuell planen 14 Prozent der Betriebe einen Ausbau ihrer Belegschaft. Der Anteil der Unternehmen, die Stellen streichen wollen, legte mit 20 Prozent gegenüber Herbst 2012 (17 Prozent) leicht zu.

Bei den Investitionen treten die Unternehmen aufgrund der verhaltenen Wachstumsaussichten eher auf die Bremse. Der Saldo der Investitionsabsichten zeigt mit 3 (nach 8 Punkten im Herbst) eine leichte Abkühlung. Der Anteil der Betriebe, die ihre Investitionen steigern, bleibt mit 25 Prozent nahezu unverändert. Gleichzeitig wächst der Anteil der Unternehmen, die ihre Investitionsbudgets kürzen, von 16 auf 22 Prozent.