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Ein Country-Fest zum Jubiläum

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Tanzgruppen aus drei Landkreisen waren unschwer an ihrer einheitlichen Kleidung auseinanderzuhalten. (Foto: T. Eder)

Grassau. Der Hefterstadel war voll, so viele folgten dem Ruf der Grassauer Line-Dance-Gruppe, den »Country-Rebellen«, und wollten beim Country-Fest mit dabei sein. Das Greyhound-Trio steuerte Country-Musik vom Feinsten bei und die Grassauer Line-Dance-Gruppe war mit dem Erfolg des Festes mehr als zufrieden.


Der Hefterstadel mit den vielen Fahnen und dem offenen Gebälk wäre auch als Country-Fest-Lokalität in Amerika durchgegangen, so authentisch wirkte er. Bei der Dekoration leisteten die Line-Dancer, eine Gruppe von über 40 Frauen und Männern rund um Sonja Kunert, ganze Arbeit. Bunte Fahnen und lustige Bilder weckten die Sehnsucht nach dem wilden Westen. Cowboystiefel und -hüte dominierten das Bild im Tanzsaal.

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Während die Westernbar nach Art eines Saloons mit reizenden Bardamen und gefährlichen Cowboys lockte, gab es gegenüber Salate, Chili Con Carne und Grillfleisch. Herzstück war aber die große Tanzfläche im vorderen Bereich, die stets sehr gut besucht war. So hatten die »Country-Rebellen« Gruppen aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Mühldorf zu Gast. Und selbst aus Tirol reisten Line-Dancer an, um gemeinsam mit den Grassauern das Tanzbein zu schwingen. Unschwer waren die einzelnen Gruppen an ihrer einheitlichen Kleidung auseinander zu halten.

Die »Country-Rebellen« feierten mit dieser Veranstaltung ihr zehnjähriges Bestehen. Als der Frauen- und Mütterverein 2004 seinen Weiberfasching vorbereitete, studierte Sonja Kunert mit einem Dutzend Frauen einen Line-Dance ein. Den Damen gefielen diese offene Art des Tanzes und die Musik und so organisierte Sonja Kunert das erste Seminar. Die Zahl der Anhänger wuchs. Jedes Jahr aufs Neue wurden von da an Damen und etwas später auch einige Herren in dieser Art des amerikanischen Volkstanzes eingeführt. Es bildete sich eine feste Gruppe, die wöchentlich trainiert. Seither ist die Line-Dance-Gruppe ein fester Bestandteil im Frauen- und Mütterverein und organisiert auch alle zwei Jahre ein Countryfest. Die ersten Feste wurden noch in einem etwas kleineren Rahmen im Pfarrheim abgehalten. Doch mit den Kontakten zu anderen Line-Dance-Gruppen wuchs auch die Zahl der Gäste beim Country-Fest und so wich man in den Hefterstadel aus. Nun wurde das dritte große Country-Fest im Stadel abgehalten und angesichts des vollen Stadels waren auch die Grassauer Country-Rebellen mit dem Erfolg sehr zufrieden. Der Platz auf der Tanzfläche reichte kaum aus, und so wurde in jeder freien Ecke des Stadels getanzt. tb