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Ein Christbaum für München

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Auf dem Marienplatz wird jedes Jahr ein großer Christbaum mit Tausenden Lichtern geschmückt. (Foto: dpa)

Ruhpolding – Große Ehre für die Gemeinde Ruhpolding: Sie spendet heuer den Baum für den Christkindlmarkt auf dem Münchner Marienplatz.


Beworben hat man sich dafür schon 2003, erzählte der ehemalige Tourismusdirektor Martin Haßlberger im Gespräch mit unserer Zeitung. Früher seien die Bäume für den Christkindlmarkt immer aus Südtirol gekommen. Schon damals kam in Ruhpolding der Wunsch auf, »das könnten wir auch mal machen«, so Haßlberger weiter. Über den Tourismusverband habe man dann in München angefragt, ob es möglich sei, dass der Christbaum auch mal aus der Region kommt. Da dies bejaht wurde, habe man sich beworben. Nun, nach zwölf Jahren Wartezeit, ist die Gemeinde an der Reihe.

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Mit einer Delegation aus München wurde ein Baum ausgesucht. Die aus freier Natur stammende Fichte ist eine Spende des Frostbetriebs Ruhpolding und der Bayerischen Staatsforsten. Wie Richard Kecht vom Forstlichen Bildungszentrum Laubau sagte, wurde die Fichte bereits am Montag gefällt. 26 Meter ist sie hoch und rund 130 Jahre alt. Gewachsen ist sie am sogenannten Kanonenpass im Bereich des Röthelmoos Hochplateaus.

Gestern wurde die Fichte für den Transport in die Landeshauptstadt verpackt. In der Nacht auf Donnerstag wird sie dann nach München gebracht und auf dem Marienplatz aufgestellt. Dort wird sie mit 3000 Lichtern geschmückt die Innenstadt verschönern. Erstmals erstrahlen wird die Fichte bei der offiziellen Eröffnung am 27. November.

Bis zum 24. Dezember wird der Baum Wahrzeichen des Weihnachtsmarkts sein. An diesem beteiligt sich auch die Gemeinde. Die Ruhpoldinger dürfen im Innenhof des Rathauses, dem sogenannten Prunkhof, Produkte aus der Region vorstellen und Glühwein ausschenken. jar