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Ein »Bündnis für Nachhaltigkeit«

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Martin Huber (rechts), Regionalleiter für München und Bayern-Süd der Deutschen Bank, hielt die Laudatio und überreichte die Urkunde »Ökomodell Achental – Bündnis für Nachhaltigkeit – Ausgezeichneter Ort 2014/15« an Josef Loferer. (Foto: Reichenbach)

Staudach-Egerndach – Auf der Jahreshauptversammlung erhielt das Ökomodell Achental erneut eine Auszeichnung. Im Rahmen des Wettbewerbs der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« mit dem Jahresthema »Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht« gehört das Ökomodell Achental als »Bündnis für Nachhaltigkeit« zu den Preisträgern »Ausgezeichnete Orte 2014/15« in der Kategorie Umwelt.


»Deutschland – Land der Ideen« ist die gemeinsame Standortinitiative von Politik und Wirtschaft. Sie wurde 2005 von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit dem Ziel gegründet, Deutschland mit seiner Innovationskraft und kreativen Ausstrahlung nach innen wie nach außen sichtbar und identifizierbar zu machen. Beim diesjährigen Wettbewerb wählte die Jury aus 1000 Bewerbungen 100 Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft aus.

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»Mit dem Jahresthema 'Innovativen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht' haben wir innovative Projekte und Ideen gesucht, die die Perspektiven ländlicher Regionen stärken«, erklärte Martin Huber, Regionalleiter München/Bayern-Süd der Deutschen Bank, in seiner Laudatio als Vertreter des nationalen Förderers Deutsche Bank im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Ökomodells Achental. »Ländliche Räume sind Räume für Ideen, die eine Bühne verdienen, damit sie wahrgenommen und zum Vorbild werden. Ländliche Räume sind vor allem auch Räume für die Zukunft.«

Das »Bündnis für Nachhaltigkeit« der neun Gemeinden des Ökomodells Achental liefere eine Antwort auf die Frage, wie die nachhaltige Entwicklung einer ländlichen Region gemeindeübergreifend vorangetrieben werden kann. Mit dem Vier-Säulen-Konzept »Landwirtschaft, Erneuerbare Energien, Tourismus und Naturschutz« für einen gesunden Lebensraum habe das Ökomodell Achental seit 1999 eine umweltverträgliche und zukunftsorientierte Entwicklung gefördert.

»Als nationaler Förderer sind wir stolz darauf, dieses Potenzial nach Kräften zu unterstützen. Wir möchten den wichtigsten Rohstoff Deutschlands fördern – die Ideen in den Köpfen der Menschen«, betonte Huber. Er überreichte an den Vorsitzenden des Ökomodells, Schlechings Bürgermeister Josef Loferer, die Urkunde und einen Pokal »Ökomodell Achental – Bündnis für Nachhaltigkeit – Ausgezeichneter Ort 2014/15«, unterzeichnet von Bundespräsident Joachim Gauck. Von der Initiative »Deutschland - Land der Ideen«, Berlin, übernahm Katrin Hennig die Begrüßung. bre