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»Eigentlich war alles in trockenen Tüchern«

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Das Landratsamt ist zuversichtlich, dass bald mit dem Bau des Parkhauses am Krankenhaus begonnen werden kann. (Foto: Reiter)

Traunstein – Bei einigen Mitarbeitern des Traunsteiner Krankenhauses macht sich Unmut breit: Sie fragen sich, warum sie auf dem ehemaligen Parkplatz direkt gegenüber des Krankenhauses nicht parken dürfen, wenn dort noch immer nicht gebaut wird. Spatenstich für das dort geplante, neue Parkhaus war bereits Anfang September (wir berichteten), doch passiert ist seither wenig. »Eigentlich war alles in trockenen Tüchern«, sagt Roman Schneider, der Pressesprecher des Landratsamts, auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts. »Doch nun war man sich mit einem Nachbarn nicht einig.«


Dieser hatte bereits 2013 eine Klage eingereicht, »doch man konnte sich dann doch noch außergerichtlich einigen«, sagt Roman Schneider. Bei den Planungen, mit denen auch der besagte Nachbar leben konnte, seien dann in der Endphase noch einige Änderungen vorgenommen worden. Diese hätten dem Anwohner jedoch nicht gefallen. »Wir sind aber auf einem guten Weg, zu einer Einigung zu kommen«, sagt Roman Schneider. »Die Gespräche laufen auf Hochtouren. Wir sind zuversichtlich, dass mit dem Bau bald begonnen werden kann.«

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Geplant ist ein Parkhaus mit 694 Stellplätzen an der Wolkersdorfer Straße. Gebaut wird es von der Firma Goldbeck aus Bielefeld, die das Parkhaus nach Fertigstellung auch betreiben wird. Die Baumaßnahme sieht außerdem eine Fußgängerbrücke über die viel befahrene Straße vor, die das Parkhaus mit dem Krankenhaus verbindet. Das Großprojekt, das rund zehn Millionen Euro kosten wird, soll Ende 2017 fertig werden – vorausgesetzt es wird kein harter Winter.

Die Mitarbeiter des Traunsteiner Krankenhauses müssen derzeit auf einem extra dafür eingerichteten Ausweichparkplatz auf einer Wiese an der Wolkersdorfer Straße parken, rund 700 Meter vom Klinikum entfernt. KR