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Ehrungen beim Gartenbauverein Traunwalchen

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Bei der Frühjahrsversammlung des Gartenbauvereins Traunwalchen wurden die Jugendbetreuerinnen mit einem Präsent für ihre Arbeit gewürdigt. Unser Bild zeigt von links Inka Melz, Martina Rücker, Tissi Georg, Vorsitzenden Hans Parzinger und Susanne Helmberger.

Traunreut. Langjährige Mitglieder wurden bei der Frühjahrsversammlung des Gartenbauvereins Traunwalchen geehrt: Erna Benkner, Rosa Danner, Agnes Huber, Helga Jandak, Rosa Jungwirth, Elisabeth Mirbeth, Agnes Mitterer, Maria Pilger und Resi Thaler halten seit 25 Jahren dem Verein die Treue und erhielten vom Vorsitzenden Hans Parzinger die entsprechende Auszeichnung. Für die Jugendbetreuerinnen gab es je ein kleines Präsent als Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit.


Der Jahresrückblick, in einer Bilderschau dargestellt, zeigte auf, dass viele kleine Aktivitäten auch viel Arbeit mit sich bringen. Vor allen Dingen die Aktivitäten der Jugendgruppe »Die Blattläuse« erfordern viel Mühe und Zeitaufwand von den Jugendbetreuerinnen, die sich um derzeit 47 Jugendmitglieder kümmern.

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Hans Parzinger gab auch einen Ausblick auf bereits feststehende Termine: Am 4. und 5. April findet der Weidenflechtkurs statt, am 10. und 11. April werden Palmbuschen gebunden und der Osterbrunnen geschmückt, am 12. April Palmbuschen Verkauf, 3. Mai Wanderung zur Apfelblüte, Ratzinger Höhe, 9. Mai Basteln zum Muttertag, 4. bis 6. Juli Vereinsausflug nach Südtirol, 24. September herbstliches Basteln, 30.    Oktober Herbstversammlung, 29. November Christbaum aufstellen, 13. Dezember Geburtstagsfeier für Mitglieder, welche in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern.

Das Programm der Jugendgruppe sieht folgendermaßen aus: 9. Mai Muttertags-Basteln, 3. Juni Wald erleben und entdecken, 15. Juli Traunspaziergang, 5. August Getreide ernten, 26. September Beginn Herbstfest, Teilnahme beim Einzug, 30. September Getreidekissen anfertigen, 11. November Teelichthäuser basteln oder Krippe filzen, 28. Dezember Waldweihnacht.

Bürgermeister Franz Parzinger dankte beim Verein und den vielen freiwilligen Helfern, welche immer zur Verfügung stehen, wenn eine Festlichkeit in der Dorfgemeinschaft ansteht, um dieser einen festlichen Rahmen zu verleihen. Ein besonderer Dank galt den Jugendbetreuerinnen, welche die »Blattläuse« in besonderer Weise an die Natur heranführen.

Gärtnermeister Peter Gasteiger von der Klostergärtnerei Gars gab Tipps zum Thema »praxisnahe Schneckenbekämpfung«. Um den Schnecken einigermaßen Herr zu werden, sollte man weitgehend auf natürliche Abwehrmethoden zurückgreifen. Diese seien möglicherweise arbeitsaufwändiger, lassen sich jedoch gut in das ökologische Gefüge des eigenen Gartens integrieren.

Die Platzwahl der Beete an einem freien sonnigen Platz, möglichst nicht neben Rasenflächen und Komposthaufen und den Pflanzboden möglichst kleinkrümmelig halten, seien schon gute Voraussetzungen. Beim Gießen gelte, selten, dafür aber ausgiebig, nicht flächig, sondern in unmittelbarer Pflanzennähe gießen.

Das Anlegen von Streifen sogenannter »Feindpflanzen« (Aromapflanzen und Gewürzkräuter wie Thymian, Salbei, Pfefferminze) um schützenswerte Beete werde zwar häufig genannt, sei aber keine zuverlässige Abwehrmethode. Eine größere Wirkung erziele man, wenn sich die Beete innerhalb eines Schutzstreifens aus Säge-, Gesteinsmehl oder Holzasche befinde. Nachteil: Der Streifen sollte mindestens vier Meter breit sein; auch verliert er bei Nässe schnell an Wirkung. Ein alternativer Schneckenzaun werde schnell zu einer Kostenfalle für den eigenen Geldbeutel.

Wenn man Schneckenkorn einsetzt, müsse man bedenken, dass dieses auch einen Lockstoff für Schnecken enthält, sie das blaue Korn aber möglicherweise nicht fressen, wenn frische Pflanzen in der Nähe sind. Enten- oder Hühnerhaltung sei nicht für jeden Gartenbesitzer durchführbar und vielleicht nicht so wünschenswert, wenn sich diese Tiere ohne Aufsicht auch über die Salatpflanzen hermachen.

So bleibe als eine der wirkungsvollsten Arten der Schneckenbekämpfung das Absammeln. Feuchte Witterung und Dunkelheit steigern die »Sammelrate«. Die schnellste und schmerzloseste Methode zum Abtöten der Tiere sei das Übergießen mit kochend heißem Wasser. Auf keinen Fall mit Salz überstreuen, da dies einen langsamen und qualvollen Tod zur Folge hat. Die Schnecken fortzutragen, sei eine schlechte Methode, da die Tiere sich weiter vermehren können. Fazit: In jedem Fall muss man sich darüber im Klaren sein, dass ein schneckenloser Garten kaum zu verwirklichen ist.