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Ehrungen beim Gartenbauverein Kirchanschöring

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Die Vorsitzende des Gartenbauvereins Kirchanschöring, Manuela Babinger, bedankte sich mit diesem Blumentopf beim Referenten des Abends, Matthias Wimmer. (Foto: Albrecht)

Kirchanschöring. Ein interessantes Referat, viele Ehrungen und einen Rückblick mit vielen Bildern gab es bei der Herbstversammlung des Gartenbauvereins Kirchanschöring.


Matthias Wimmer befasste sich mit Blumen- und Pflanzenerden, deren Inhaltsstoffen und Qualitätsunterschieden. Er erklärte die Zutaten und Bestandteile kommerziell gehandelter Erden. Als Hauptingredienzen werden vor allem Torf-Erden (Weiß- und Schwarztorf), Tonerde, Coco-Peat, Kokosfasern, Lava Gestein und Bims verwendet, sagte Wimmer. Diese seien als Trägerelemente für die Pflanzenwurzeln und als Wasserspeicher gedacht. Manche dieser Elemente könnten Wasser bis zum 200-fachen ihres Trockengewichtes speichern. Weitere Zutaten zu kommerziell erhältlichen Erden seien Dünger und Mykorrhiza Pilze, die eine symbiotische Wechselbeziehung mit den Pflanzen eingehen.

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Bei den Makro- und Mikro-, Haupt- und Spurennährstoffen, wie Phosphor, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan, Bor, Kupfer und vielen mehr komme es auf den richtigen pH-Wert und die richtige Zusammensetzung für die jeweilige Pflanze an, sagte Wimmer. Es müsse eine gute Balance in den Erden vorhanden sein. Nicht das einzelne Element sei entscheidend, sondern die Ausgewogenheit aller Bestandteile. Gute Erden sollten auch eine gute physikalische Stabilität und Struktur haben. Wichtig sei ebenfalls eine gute Wasserspeicherkapazität.

In der Rückschau blickte Vorsitzende Manuela Babinger dann auf das abgelaufene Jahr. Wie immer hat sich der Gartenbauverein offensichtlich sehr in das Leben der Kommune eingebracht. Durch das Schmücken der Festwägen für das Feuerwehr-Jubiläum in Lampoding, über die Teilnahmen an Veranstaltungen im Bauernhofmuseum bis zum eigenen Ferienprogramm und vielem mehr hat der Gartenbauverein das Leben in der Gemeinde mitgeprägt und verschönert.

Das zeigten auch die vielen Bilder aus dem Archiv des Vereins, die nach dem Jahresblick eine Rückschau auf das Vereinsleben seit seinen Anfängen gaben. Die Schriftführerin, Katharina Stöwe, kommentierte dabei gekonnt und humorvoll die Bilder. Schon 1925 ist in Kirchanschöring ein »Obstbauverein« gegründet worden, wie die Bilder zeigten. Allerdings sei dieser wieder »eingeschlafen«. 1947 erfolgte dann der Neuanfang, wobei der langjährige Vorstand Xaver Steubl maßgebend beteiligt war. Immer wieder brachte sich der Verein mit originellen Ideen und Veranstaltungen in das Leben der Kommune ein, wie einem Wettbewerb für Schüler in 1986, in dem der belohnt wurde, der die höchste Sonnenblume gezüchtet hatte.

Zusammen mit Bürgermeister Hans-Jörg Birner nahm Vorsitzende Babinger dann die Ehrungen der Mitglieder vor, die seit 25 Jahren dem Verein angehören. Es sind dies: Rosa Aicher, Monika Baumgartner, Hildegard Brüderl, Franz Eder, Annemarie Fellner, Albert Geierstanger, Marianne Heidenthaler, Regina Hofmeister, Franz Hofmeister, Erna Kraller, Ernst Kühnhauser, Susanne Maier, Inge Moll, Christiane Niedergünzl, Else Quast, Barbara Reschberger, Gertraud Schmid, Rosina Schnellinger, Maria Steinmaßl, Rita Tauber, Erna Wallner, Karl Wendlinger und Magdalena Winzek.

In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Hans-Jörg Birner, der Gartenbauverein sei ein wichtiger Partner bei vielerlei Projekten, ob in der Schule, bei Ferienprogrammen, bei Festen und weiteren Anlässen. Birner dankte dem Verein für sein großes Engagement und die ebenfalls hervorragende Jugendarbeit. Der Bürgermeister wies auch auf einige Veranstaltungen hin, die mit dem Projekt der Gemeinde; »Leben und Wirtschaften in Kirchanschöring« zu tun haben, wie einem Vortrag von Hubert Frank Jaksch »Gemüsefeld-Lernprojekt« am 22. Oktober um 19 Uhr im Salitersaal. al