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Ehrung für zwei verdiente Persönlichkeiten

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Adolf Schwentner erhielt das Bundesverdienstkreuz für seine außergewöhnliche Pflegeleistung für seinen Sohn.
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Claus Hieke engagiert sich beim Roten Kreuz.

Zwei verdiente Persönlichkeiten aus dem Landkreis Traunstein haben aus den Händen von Bayerns Bauministerin Ilse Aigner das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen: Claus Hieke aus Traunstein und Adolf Schwentner aus Reit im Winkl. Das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten Bürger, die sich besondere Verdienste um unser Land erworben haben.


Claus Hieke war von 1986 bis 2009 als hauptamtlicher Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes tätig. Dabei war er unter anderem Leiter des Landesnachforschungsdiensts sowie Leiter der Auslandsprojekte in Europa, Asien, Afrika und Südamerika, letzteres in Abstimmung mit dem für die internationale humanitäre Hilfe zuständigen Deutschen Roten Kreuz. Er hat in zahlreichen Staaten der Welt, beispielsweise in Benin, Togo, Namibia, Äthiopien, Niger und Irak, Dienste aus so unterschiedlichen Bereichen wie Gesundheitsvor- und -nachsorge, Katastrophenschutz, Blutspendewesen, Wasserrettung und Orthopädie aufgebaut. Dabei organisierte er die Projekte nicht nur, sondern versuchte im Rahmen der Möglichkeiten auch für eine nachhaltige finanzielle Absicherung zu sorgen. »Claus Hieke war ein wahrer Diplomat im Dienste des Rot-kreuz-Gedankens«, hieß es in der Laudatio.

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Seit 1968 ist er auch ehrenamtliches Mitglied der Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz und hat sich dort in zahlreichen Wahl- und Ernennungsämtern engagiert. Auf Landesebene ist er unter anderem seit fünf Jahren Vorsitzender des Ehrungsausschusses, auf Bezirksebene ebenso lang stellvertretender Vorsitzender des Wasserwachtbezirks Oberbayern; bei der Kreiswasserwacht Traunstein ist er seit 2013 im Vorstand. 2014 initiierte er die Wiedergründung der Ortsgruppe Traunstein. Seitdem ist der 69-Jährige Mentor dieser Gruppe, sorgt sich um den Ausbau und kümmert sich um die Schulung der Führungskräfte und Ausbilder.

Der 78-jährige Adolf Schwentner aus Reit im Winkl zeichnet sich in ganz besonderem Maße durch seine außergewöhnliche Pflegeleistung für seinen Sohn aus, für den er seit dessen Geburt im Jahr 1961 rund um die Uhr da ist. »Das Meistern des Alltags mit einem hilfsbedürftigen Menschen ist ein enormer körperlicher und psychischer Kraftakt: Es ist ein Zeichen der Nächstenliebe, hier nicht aufzugeben, sondern das Leben gemeinsam zu meistern«, hieß es in der Laudatio. Adolf Schwentner habe seinem Sohn, soweit es gegangen sei, die Teilnahme an einem »normalen« Familienleben ermöglicht und dabei sicherlich auch viele schöne Momente erlebt – etwa an Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Die unerschöpfliche Energie und das aufopferungsvolle Engagement, das er seit Jahrzehnten erbringe, seien ein großartiges Beispiel für tätige Fürsorge und für die bedingungslose Bejahung der Familie. fb

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