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Ehrung für Margot Wingruber

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Landtagspräsidentin Barbara Stamm (rechts) überreichte Margot Wingruber aus Grabenstätt die Bayerische Verfassungsmedaille in Gold. (Foto: Schmidhuber)

Grabenstätt. Margot Wingruber aus Grabenstätt ist eine von sieben Persönlichkeiten in Bayern, die gestern im Landtag die Bayerische Verfassungsmedaille in Gold erhielten (wir berichteten). Zu den 31 Geehrten, die die Medaille in Silber erhielten, gehörten auch der Musiker Haindling und der Regisseur Marcus H. Rosenmüller.


Das Parlament ehrt damit seit 1961 Bürger, die in herausragender Weise zum Zusammenhalt der Menschen in Bayern beitragen, sich für die Werte der Bayerischen Verfassung einsetzen und diese mit Leben erfüllen.

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Wingruber, die selbst im Rollstuhl sitzt, setzte sich als Sozialpädagogin intensiv mit der Förderung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen auseinander. Diese Menschen brauchen nach Klinik und Reha Hilfe, und zwar nicht in einer stationären Einrichtung, sondern in ihrer gewohnten Umgebung. Dazu gründete Wingruber 1988 den Verein »Mutabor – Ambulante Intensivförderung für Menschen mit erworbenen Hirnschäden«. Vor allem die Suche nach langfristigen Kostenträgern erwies sich als Herausforderung. Aber mit Mut, Kreativität und Hartnäckigkeit konnte sie eine solide Finanzierungsbasis schaffen. Daneben unterstützt sie Asylbewerber in Grassau.