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Ehrung für Ernst Holl und Harald Schwager

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Für 50 Jahre Mitgliedschaft ehrte der SPD-Ortsverein Traunstein Ernst Holl und Harald Schwager. Unser Foto zeigt (von links) Altoberbürgermeister Fritz Stahl, die Ortsvorsitzende Traudl Wiesholler-Niederlöhner, die Geehrten Ernst Holl und Harald Schwager sowie Oberbürgermeister Christian Kegel. (Foto: Buthke)

Traunstein – Die Ehrungen von Ernst Holl und Harald Schwager für 50-jährige Zugehörigkeit in der Partei standen im Mittelpunkt der Jahresabschlussfeier des SPD-Ortsvereins Traunstein im Café Intreff der Lebenshilfe Traunstein. Ortsvorsitzende Traudl Wiesholler-Niederlöhner nannte sie »verdiente Mitglieder, die viele Höhen, aber auch Tiefen ihrer Partei mitgetragen haben und die bis heute engagiert im Ortsverein mitarbeiten«. Mit einigen lustigen Anekdoten blickten sie und die Geehrten auf ihr bewegtes Parteileben zurück.


Die Wurzeln des Staats seien »kommunale Wurzeln«, sagte die Ortsvorsitzende. Leider werde auf dieses so wichtige Fundament unserer Gesellschaft, zuständig für gute Lebensbedingungen für die Menschen, die hier ihren Lebensraum hätten und zu Recht eine gute Daseinsvorsorge von ihren Kommunalvertretern erwarteten, nicht immer Rücksicht genommen. Vor allem auch in finanzieller Hinsicht, was Zuschüsse von Bund und Land betreffe.

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In ihrem Jahresrückblick berichtete sie vom Auftakt zur Bundestagswahl mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller zum Thema »Rente muss zum Leben reichen«. Bei einem Kurzbesuch der Bundesfamilienministerin Barbara Hendricks wurde bezahlbarer Wohnraum thematisiert. »Am Wahlabend kam die große Ernüchterung. Das schlechteste Ergebnis, das die SPD nach dem Krieg hatte«, erklärte Wiesholler-Niederlöhner. Da sei es auch kein Trost gewesen, dass CDU und CSU ebenfalls sehr schlecht abgeschnitten hätten.

Für ihre Partei sei klar gewesen: keine neue Regierungsbeteiligung in der Großen Koalition. Die Partei müsse wieder zu ihren Wurzeln finden. Doch es sei anders gekommen, als man denke. Nun stünde die SPD vor einer neuen Herausforderung, die sich keiner gewünscht habe, der man sich aber stellen müsse. Die Sozialdemokraten hätten sich in ihrer über 100-jährigen Geschichte immer ihrer Verantwortung gestellt.

Kurz berichtete sie über das Jahresprogramm mit elf Stammtischen über kommunale, aber auch bundespolitische Themen, mit dem Lindlradln mit anschließendem Sommerfest am Röthelbachweiher, Wanderungen und politischen Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler. In diesem Zusammenhang würdigte sie alle Genossen, die den Ortsverein unterstützt haben.

Vorausblickend meinte sie, 2018 werde ein spannendes Jahr mit vielen neuen Herausforderungen auch für den Ortsverein. Außerdem seien im Herbst Landtags- und Bezirkstagswahlen sowie davor noch Neuwahlen im Ortsverein. Den besinnlichen Teil bestritten Robert Sattler mit der Gitarre und Helmut Köppl, der eine heitere Geschichte vortrug. Mit dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern ging der besinnliche Teil zu Ende. Bjr

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