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Ehrenamtliche sind das Rückgrat der Gesellschaft

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Traunreut – Mehr als 300 ehrenamtlich Tätige aus dem Stadtgebiet von Traunreut kamen zum Ehrenamtsabend ins k1. Bürgermeister Klaus Ritter und die Stadt Traunreut bedankten sich auf diesem Wege bei allen, die sich auf irgendeine Art und Weise für die Allgemeinheit einsetzen. Eingeladen waren Vertreter der über 130 Vereine im Stadtgebiet, die Stadträte, kirchliche Helfer, Lesepaten, Hilfsorganisationen und andere.


»Was wäre, wenn wir diese vielen Helfer in der Stadt nicht hätten?« – Diese Frage stellte Bürgermeister Klaus Ritter und beantwortete sie gleich selber: »Wir hätten enorme Probleme, denn die Kommune könnte die vielfältigen Hilfen nicht leisten. Unsere Gesellschaft würde ohne Ehrenamtliche zusammenbrechen, sie sind das Rückgrat der Gesellschaft.« Die Stadt und ihre Bewohner könnten sich glücklich schätzen über dieses große Engagement, egal, ob im Sportverein, in der Betreuung alter oder junger Menschen oder bei anderen sozialen Aufgaben. »Ich kann nur Danke sagen an Sie alle«, brachte es Klaus Ritter auf den Punkt. Der Ehrenamtsabend soll eine kleine Anerkennung für die Leistungen sein. Außerdem sei es eine gute Gelegenheit, dass sich die Organisationen und Vereine untereinander kennenlernen und austauschen.

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Dies geschah dann auch in vielfältiger Weise. Die Gäste nutzten den Abend zum ausgiebigen Ratschen. Paul Obermeier betonte: »Hier wachsen Stadt und Land zusammen.« Er war in doppelter Funktion beim Ehrenamtsabend: Als Stadtrat und Vorsitzender des Georgivereins kam er zusammen mit seiner Frau Christa, der Ortsbäuerin von Stein. Die beiden freuten sich über die auf diese Weise erhaltene Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements, das nicht zuletzt auch im Bereich der Jugendarbeit sehr wichtig und »eigentlich unbezahlbar« sei. Für Ernst Biermaier wäre es gar »fatal«, wenn es das Ehrenamt nicht mehr gäbe, weshalb man auch dafür danken dürfe. Rita Fenzl, Vorsitzende des katholischen Arbeitervereins Stein, genoss es, »dass ich mich einfach mal hinsetzen darf und nichts selber tun muss«.

Heinz Hahn, Kassier der Lebenshilfe Kreisvereinigung Traunstein, freute sich, Vertreter anderer Vereine kennenzulernen. Den Austausch mit den Gästen lobte auch Alois Dandl von der Kirchenverwaltung St. Georgen. Allerdings habe er die Anordnung mit Stehtischen im vergangenen Jahr besser gefunden, weil man dann von Tisch zu Tisch gehen und mit vielen verschiedenen Menschen reden konnte. Dieses Mal war die Anordnung an den Tischen etwas starrer.

Das Publikum beim Ehrenamtsabend wechselt immer wieder mal. Winfried Jung von den Sportschützen Traunreut war dieses Jahr mit seinem Kassier erschienen. »Ich schick aber auch oft andere Vereinsmitglieder, sodass jeder mal drankommt.« Zur Unterhaltung der Besucher spielte die Stadtkapelle Traunreut auf und es war auch heuer ein sehr gelungener Abend mit vielen zufriedenen Gesichtern. mix