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Edelstahlwanne für Kurpark-Brunnen

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Um diesen Brunnen im Waginger Kurpark geht es: Nachdem er seit vielen Jahren immer wieder undicht wird, soll jetzt eine Edelstahlwanne eingebaut werden. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Der Brunnen im Waginger Kurpark, der seit Jahren undicht ist, soll jetzt mit einer Edelstahlwanne ein für alle Mal dicht gemacht werden. Der Waginger Gemeinderat hat dazu in seiner jüngsten Sitzung einstimmig sein Einverständnis gegeben.


»Das Thema verfolgt uns schon eine Zeitlang«, sagte Bürgermeister Herbert Häusl. Der vor knapp 20 Jahren gebaute Brunnen sei immer wieder undicht geworden. Eine Gewährleistung gebe es nicht, von daher müsse die Gemeinde eine Lösung finden.

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Alle, die sich damit befasst haben, sind laut Häusl für eine Auskleidung des Brunnens mit Edelstahl. Dadurch würde der Brunnen aller Voraussicht nach nicht nur endgültig dicht, er sei dadurch auch leichter zu pflegen, ergänzte der Rathauschef. Dieser Empfehlung schloss sich dann der Gemeinderat auch an. Den Auftrag vergab das Gremium dann im nicht-öffentlichen Teil. Die Kosten würden, wie es hieß, den Haushaltsansatz nicht übersteigen.

Schon vor einiger Zeit war im Bauausschuss über dieses Thema diskutiert worden. Damals führte Bautechniker Franz Fenninger aus, dass es in den vergangenen Jahren verschiedene Versuche gegeben habe, die Fugen und Risse im Kurpark-Brunnen abzudichten, unter anderem mit Silikon und zuletzt mit Kunstharz. Infolge der unvermeidbaren Temperaturunterschiede an den Außen- und Innenseiten der Graniteinfassung würden hier aber Kräfte wirksam, die einer dauerhaften Abdichtung entgegenwirkten. So sei zwar die Kunstharzabdichtung erfolgreich gewesen, jedoch würden sich nun neue Risse neben den abgedichteten Fugen auftun. Von daher sei der Vorschlag des Landschaftsarchitekturbüros Mühlbacher und Hilse, eine Edelstahlwanne in die beiden Wasserbecken einzubauen, wohl der beste Vorschlag. Die Kosten wurden damals auf rund 11 400 Euro beziffert. he