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Durch sechs Türen über die Straße

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Die Rosenheimer Straße kann man auch unterirdisch überqueren, zumindest wenn man Sparkassen-Mitarbeiter ist. Der Tunnel ist mit einigen Sicherheitstüren ausgestattet. (Foto: Brenninger)

Traunstein. Oben deutet nichts darauf hin. Geht man aber in den Keller der Sparkasse an der Rosenheimer Straße, steht man plötzlich in einem Tunnel. Um in diesen zu gelangen, muss eine Zahlenkombination eingegeben werden, erst dann öffnen sich die schweren Sicherheitstüren – auch für die Weihnachtsserie »Wir öffnen Türen« des Traunsteiner Tagblatts gingen diese auf.


2001 hat die Sparkasse den Tunnel anlegen lassen, um die beiden Gebäude der Bank dies- und jenseits der Rosenheimer Straße miteinander zu verbinden. Der Tunnel ist schlicht: Das Licht ist grell, die Wände sind weiß, der Boden ist grau gefliest, ein Feuerlöscher ist zu sehen. Geheimnisvoll ist hier nichts, das braucht es aber auch nicht zu sein: Hier steht die Sicherheit im Vordergrund.

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Die Sparkassen-Mitarbeiter überqueren durch diesen Gang die Straße – unterirdisch eben. Sie haben dabei meistens wichtige Dokumente dabei. »Dass hier Geld durch den Tunnel geht, ist eher selten«, sagt Peter Faßbender, Kommunikationsleiter der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg.

Am anderen Ende des Tunnels müssen die Mitarbeiter wieder drei Türen passieren, mit dem Aufzug geht es für sie dann wieder nach oben. Aber ist man unterirdisch wirklich schneller auf der anderen Straßenseite? Wohl kaum, denn das grüne Männchen an der Ampel gibt den Weg wohl schneller frei als die schweren Sicherheitstüren, für die auch noch eine Zahlenkombination benötigt wird. Korbinian Kollmeier

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