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Dreiköpfiges Führungsteam neu gewählt

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Der scheidende Vorsitzende Konrad Sterflinger (Zweiter von rechts) mit seinen drei Nachfolgern Stefan Neumann (von links), Klaus Kamhuber und Günter Striegel. (Foto: Mix)

Traunreut – Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Informationskreises der Wirtschaft (IdW) Traun/Alz fanden turnusgemäß die Neuwahlen des Vorstandes statt. Die Mitglieder wählten dabei ein dreiköpfiges Team an die Spitze ihrer Organisation, nachdem der langjährige Vorsitzende Konrad Sterflinger für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung gestanden hatte. Gleichberechtigte Vorsitzende sind Klaus Kamhuber (BASF), Stefan Neumann (Brückner Maschinenbau) und Günter Striegel (BSH).


Schatzmeister bleibt Andreas Wimmer. Zu Beisitzern gewählt wurden Klaus Rutz (Ecolab), Thomas Eberl (Spedition Eberl), Beatrice Kress (Bergader), Daniel Zeus (Mack und Partner) sowie Franz Obermayer (Fox iT). Im Namen der neugewählten Vorsitzenden und des gesamten Vorstands bedankte sich Günter Striegel, Standortleiter der BSH in Traunreut, beim scheidenden Vorsitzenden Konrad Sterflinger für die langjährige Führungsarbeit.

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2016 steht ein Jubiläum an

Die neue Vorstandsmannschaft wolle sich in Kürze zusammensetzen und die Weichen für die Schwerpunkte der künftigen Arbeit stellen. Bereits im nächsten Jahr werde der Informationskreis der Wirtschaft Traun/Alz sein 40-jähriges Bestehen feiern. Das Jubiläum werde sicher einer der Schwerpunkte der Arbeit für 2016 darstellen.

Der scheidende Vorsitzende Konrad Sterflinger blickte auf seine 14-jährige Amtszeit als Vorsitzender zurück. Sterflinger erinnerte an zahlreiche Aktivitäten, etwa an Vortragsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Themen. Viele namhafte Referenten seien Gast des Informationskreises gewesen, darunter der Wirtschaftsweise Professor Wolfgang Wiegard, TU-Präsident Professor Wolfgang Hermann, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens AG, Heinrich von Pierer oder Ministerpräsident a. D. Kurt Biedenkopf.

Wichtige Schwerpunkte des IdW Traun/Alz über viele Jahre in der Vergangenheit waren die Zusammenarbeit und regelmäßige Treffen mit mehreren gesellschaftlichen Zielgruppen. Hierzu zählten insbesondere die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, der Schulen, der Arbeitsagentur, der Justiz und Polizei sowie der regionalen und überregionalen Politik. Im besonderen Maße lag dem scheidenden Vorsitzenden dabei der Dialog mit den Bürgermeistern, Landräten und Abgeordneten am Herzen. Der IdW war etwa treibende Kraft bei der Ansiedlung der neuen Fachschule für Maschinenbau und Elektrotechnik in Traunstein.

Im Austausch mit den Nachbarn aus Österreich ging es vor allem um die Verkehrsinfrastruktur, den Flughafen Salzburg etwa sowie die geplante Salzachbrücke bei Fridolfing. Sterflinger lobte außerdem die konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen regionalen Wirtschaftsorganisationen.

Viele Resolutionen und Stellungnahmen

Eine Vielzahl an Resolutionen und Stellungnahmen zu verkehrspolitischen Themen, aber auch zur Bildungsinfrastruktur wurden unter dem Vorsitz von Konrad Sterflinger erarbeitet. Er bedauerte, dass trotz all dieser Bemühungen in Verkehrsangelegenheiten die »Mühlen äußerst langsam mahlen« würden. Es sei mehr als ernüchternd festzustellen, wie Jahr um Jahr vergehe, ohne dass es etwa in Sachen Aubergtunnel und Bundesstraße 299/304 wesentliche Fortschritte gebe. Trotzdem wolle man im Interesse der Region weiter mit Nachdruck die bisherigen Ziele verfolgen.

Ein Glanzpunkt der Aktivitäten des IdW sei der große Staatsempfang auf Herrenchiemsee im Mai 2014 gewesen. Gemeinsam mit dem Logistikkompetenzzentrum in Prien habe man alle regionalen Partner und Zielgruppen-Vertreter eingeladen. Ehrengast war Innenminister Joachim Hermann. Auch diese Zusammenkunft habe man zum Anlass genommen, die regionalen Interessen beim Vertreter der Bayerischen Staatsregierung anzubringen, betonte Sterflinger.

Zum Schluss bedankte sich der scheidende Vorsitzende bei allen Vorstandsmitgliedern für die teilweise langjährige, stets konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie bei allein Mitgliedern für die Unterstützung. Den künftigen Mitgliedern des Vorstands wünschte er eine glückliche Hand und alles Gute für das Wirken zum Wohle der Wirtschaftsregion. mix

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