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Dr. Seissiger möchte in den Landtag

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Direktkandidaten der Freien Wähler für den Landtag und den Bezirkstag: Dr. Lothar Seissiger und Annelie Gromoll.
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Dr. Lothar Seissiger, Fraktionsvorsitzender der FW/UW im Traunsteiner Kreistag, und die Inzeller Gemeinderätin Annelie Gromoll treten für die Freien Wähler im Stimmkreis Traunstein bei den Landtags- und Bezirkstagswahlen 2013 an.


Die Bezirksvorsitzende der Freien Wähler in Oberbayern, MdL Eva Gottstein, leitete zusammen mit Bezirksrätin Christine  Degenhardt und dem FW/UW-Kreisvorsitzenden Andreas Danzer die Kandidatenwahl der Kreisvereinigung der Freien Wähler. Ohne Gegenstimmen wurden Dr. Lothar Seissiger aus Siegsdorf zum Direktkandidaten für den Landtag und Annelie Gromoll zur Direktkandidatin für den Bezirkstag gewählt.

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Dr. Seissiger erklärte in seiner Vorstellung, die Bürger müssten in politische Entscheidungen frühzeitig eingebunden und über das Für und Wider umfassend informiert werden; dann werde die Mehrheit vernünftige Entscheidungen mittragen. »Für ein solches Vorgehen stehe ich und die Freien Wähler«, so der Landtagskandidat. Bezirkstagskandidatin Annelie Gromoll betonte: »Ich möchte durch meine Bewerbung um das Mandat denjenigen eine Stimme geben, die oft überhört und übersehen werden.«

MdL Eva Gottstein gab aktuelle Informationen aus der Landtagsarbeit der Freien Wähler Bayern. Christine Degenhardt berichtete von ihren Aktivitäten als Bezirksrätin. Der Vorsitzende der Kreisvereinigung Traunstein, Hans Stoiber aus Altenmarkt, bedankte sich bei den Kandidaten für die Bereitschaft, sich zur Verfügung zu stellen, und gratulierte zur Wahl. Wichtig sei, betonte er, dass die Aktivitäten der Kreisvereinigung eng mit dem Kreisverband der FW/UW abgestimmt werden. Nur wenn man die volle Unterstützung des Kreisverbandes genieße, werde man erfolgreich sein.

Ernst Biermeier aus Traunreut plädierte für die volle Unterstützung des Volksbegehrens zur Abschaffung der Studiengebühren. Dieses wurde von den Freien Wählern initiiert und sei deren ureigenes Thema. Unter dem Überbegriff »Konnexitätsprinzip« wurden der Bau von Kinderkrippen und das Betreuungsgeld kontrovers diskutiert. Insbesondere der spätere Unterhalt und Betrieb von Kinderkrippen wird die Kommunen stark belasten, so die Befürchtungen einiger Versammlungsteilnehmer.

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