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Discounter am Ortsrand

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Bergen. Am Ortsrand von Bergen soll ein neuer Discounter gebaut werden. Dazu stellte Architektin Michaela Krammer jetzt im Gemeinderat die Planung zur Erweiterung des Bebauungsplans vor. Der Markt wird am Ortsausgang von Bergen in Richtung Siegsdorf linksseitig kurz nach dem Kreuzungsbereich Siegsdorfer-/Hochfellnstraße an der Kreisstraße entstehen. Krammer sagte, dieser Bereich werde als eingeschränktes Sondergebiet ausgewiesen, bei dem die Nutzung als Lebensmittel-Markt festgesetzt ist.


Die Verkaufsfläche werde knapp unter 800 Quadratmeter sein, das Gebäude soll eine seitliche Wandhöhe von 4,50 Meter haben, voraussichtlich werden 61 Stellplätze eingerichtet und es wird noch eine Ortsrandeingrünung angestrebt, die vom Gemeinderat gewünscht wird. Weiter sagte die Architektin, Immissionswerte werden nicht überschritten.

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Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Aufstellungsbeschluss zur Errichtung einer Kinderkrippe, der einvernehmlich erfolgte. Dieses neue Krippengebäude entsteht neben dem gemeindlichen Kindergarten und wird eine direkte Verbindung in Form eines Durchganges zwischen den beiden Häusern haben. Architekt Thomas Bachmayer kündigte dazu die Verlegung des jetzigen Geh- und Radweges an.

In der Diskussion stand der Wunsch mehrerer Gemeinderäte nach einer Unterkellerung der Kinderkrippe. Letztlich beauftragte der Gemeinderat den Architekten Bachmayer, sich verbindlich zu erkundigen, ob es einen Staatszuschuss für eine Unterkellerung geben würde.

In der Angelegenheit freier Durchgang im Umfeld des »Wagnerhofs« durch das dortige Privatgrundstück, der seit Jahren eine beliebte Abkürzung ist, scheint sich nach Aussage von Bürgermeister Bernd Gietl eine vernünftige Lösung mit allen Betroffenen anzubahnen. Gietl sagte, der dortige Durchgangsbereich werde laut aktuellem Stand nur noch ein Gehweg sein und einen Meter breit sein. Zudem sei geplant, betroffenen Grundstücksbesitzern Tauschflächen anzubieten. Der Bürgermeister bemerkte, dabei handle es sich um etwa 35 Quadratmeter. Das Gemeindegremium schloss sich einvernehmlich dem Vorschlag Gietls an.

Positiv beschieden wurde die Voranfrage auf Nutzungsänderung des Anwesens »Am Wagnerhof 7«. In die dortige ehemalige Stallung sollen zwei Wohnungen errichtet werden. Mit großer Mehrheit sprach sich der Gemeinderat für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem neuen Rathaus aus. Gietl informierte über ein Schreiben von Alois Glück mit der Bitte, die Gemeinde könnte Mitglied des Vereins Hospiz werden. Der Gemeinderat sprach sich für die Mitgliedschaft aus in Form von 200 Euro im Jahr aus. OH