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Diese Kandidaten gewannen 2008

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Als Nachfolger von Alois Glück zog CSU-Mitglied Klaus Steiner vor fünf Jahren als Direktkandidat im Stimmkreis Traunstein in den Landtag ein. Er erhielt 44,75 Prozent und bekam mehr Stimmen als die vier nächstplatzierten Direktkandidaten zusammen. Unter anderem erreichten Franz Gnadl von der SPD 15,2 Prozent und Sabine Ponath von den Grünen 12,8 Prozent. Bei den Zweitstimmen landete die CSU bei 42 Prozent und damit vor den Grünen (20) und der SPD (13), musste aber so wie in ganz Bayern deutlich Federn lassen.


Ebenfalls von der CSU kam der Direktkandidat im Stimmkreis Berchtesgadener Land, der vor fünf Jahren in den Landtag einzog. Roland Richter erreichte zwar über 43 Prozent, hatte mit Sepp Daxenberger von den Grünen aber durchaus Konkurrenz. Der Waginger kam im gesamten Stimmkreis auf beachtliche 26 Prozent und zog am Ende über die Liste in den Landtag ein. Die Partei von Daxenberger machte auch bei den Zweitstimmen im Stimmkreis 111 einen großen Schritt nach vorne und wurde vor der SPD zweitstärkste Partei.

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Die Wahlbeteiligung lag vor fünf Jahren in beiden Stimmkreisen bei rund 58 Prozent.