weather-image
15°

»Die Wirtschaftlichkeitsrechnung passt«

0.0
0.0

Grabenstätt. Zum Thema Fernwärmeversorgung Grabenstätt-Süd informierte Bürgermeister Georg Schützinger den Gemeinderat. »Die Wirtschaftlichkeitsrechnung passt«, zog er ein positives Fazit für das erste volle Geschäftsjahr.


Bis heute wurden 26 Anwesen an das Leitungsnetz angeschlossen. Da die Anwesen an der Tüttenseestraße 7a und d entgegen ihrer ursprünglichen Absicht doch noch nicht anschließen wollten, habe man eine neue Trassenführung gesucht und gefunden, so Schützinger, der dem Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens vorsteht. Die Anwesen an der Von-Wrede-Straße habe man vorzeitig angeschlossen. Die Baukosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro seien um 100 000 Euro niedriger ausgefallen als gedacht, gab Schützinger zu bedenken. Insgesamt hätten sich alle Gewerke im geplanten Kostenrahmen bewegt. Zuletzt habe man den Gasthof »zur Post« und ein Nachbarhaus angeschlossen. Ein schräg gegenüber auf der anderen Marktplatzseite befindliches Anwesen könne aus technischen Gründen nicht angeschlossen werden, bedauerte Schützinger.

Anzeige

Um eine weitere wirtschaftliche Erweiterung im kommenden Jahr auszuloten, führe man derzeit Gespräche mit den Eigentümern der Anwesen am Sepphuberweg und der Dorotheenstraße. Man sei nach wie vor bemüht, die Anwesen Tüttenseestraße 7a und d sowie auch jene an der Schlossstraße zum Anschluss zu bringen, doch könne niemand dazu gezwungen werden.

Wie Bürgermeister Schützinger eingangs mitteilte, werde der gemeindliche Mitarbeiter Peter Lex, der in der Verwaltung seit Jahren für die Sachgebiete Standesamt, Versicherungs- und Sozialamt, Friedhofsverwaltung und EDV zuständig ist, Anfang kommenden Jahres den bisherigen, gemeindlichen Geschäftsleiter Andreas Lindlacher beerben. Lindlacher feierte erst kürzlich sein 40. Dienstjubiläum als Geschäftsleiter. Schützinger zeigte sich davon überzeugt, dass der 43-jährige Lex seine zukünftige Aufgabe ähnlich gut meistern werde, wie Lindlacher dies über vier Jahrzehnte lang getan habe.

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde noch bekanntgegeben, dass das Kinderbetreuungsangebot gegebenenfalls mit einer zusätzlichen Krippengruppe erweitert werde. Um die möglichen Investitionskosten besser überblicken zu können, habe die Gemeinde eine Standortvergleichsstudie in Auftrag gegeben. mmü

Mehr aus der Stadt Traunstein