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Die Wasserwacht ist für die Badesaison im Chiemgau gerüstet

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Die ehrenamtlichen Mitglieder der BRK-Wasserwacht sind an den Gewässern im Landkreis präsent, um Badeunfälle zu verhindern und im Notfall schnell und wirksam zu helfen. (Foto: BRK TS)

Mit Beginn der Badesaison öffnen viele Schwimmbäder in diesen Tagen ihre Pforten oder haben bereits geöffnet. Die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) erwartet an den kommenden Wochenenden vermehrt Schwimmer und Wassersportler an den bayerischen Seen, Bädern und Flüssen.


Die 20 Ortsgruppen der BRK-Kreiswasserwacht Traunstein haben sich auf einen Ansturm eingestellt. "Die Gruppen sind bereit für den Dienst", berichtete Hans-Michael Weisky, der Vorsitzende der BRK-Kreiswasserwacht. Er betont: "Wir werden wie gewohnt präsent sein."

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Rund 850 aktive Wasserwachtler leisten an den stationären Rettungsstationen im Landkreisgebiet abwechselnd Wachdienst, um im Ernstfall schnelle und wirksame Hilfe leisten zu können. Zusätzlich betreibt der BRK-Kreisverband Traunstein drei mobile Schnelleinsatzgruppen Wasserrettung in Obing, am Waginger/Tachinger See und in Bergen. Letztere ist seit vergangenem November aktiv und soll den südlichen Bereich des Landkreises mitabdecken, erklärte Weisky. Bereits jetzt für 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist die Rettungsstation in Chieming.

Tragische und nicht selten auch tödliche Unfälle blieben im Freistaat aber trotz der Wachsamkeit der Wasserwacht auch im Vorjahr nicht aus. Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Kreislaufprobleme wegen zu starker Sonnenbestrahlung sind die häufigsten Gründe dafür.

Damit das Baden zu einem sicheren Vergnügen wird, sind ein paar einfache Regeln zu beachten. So ist es wichtig, nicht übermüdet, stark erhitzt, mit vollem Bauch oder gar unter Alkohol-, Medikamenten- und Drogeneinfluss ins Wasser zu gehen. Außerdem sollte man im Beckenbereich nicht rennen, im Bereich von Sprunganlagen nicht schwimmen oder tauchen oder andere Personen ins Wasser stoßen. Zeit, das Wasser zu verlassen, wird es bei Sturm, Gischt oder Gewitter oder auch, wenn man zu frieren beginnt. Nichtschwimmern wird zudem dringend davon abgeraten, aufblasbare Schwimmkörper als Schwimmhilfen zu verwenden.

Wenn doch ein Unfall passiert, sollte über die Notrufnummer 112 schnell Hilfe gerufen werden. fb