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Die Waginger Ortsmitte einheitlich ausstatten

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An diesen Blumentrögen hatte sich der Waginger Gemeinderat im vergangenen Sommer gestoßen und ihre Beseitigung verfügt. Jetzt sollen aber doch zumindest drei von ihnen wieder aufgestellt werden: an passender Stelle, wie es hieß. (Foto. H. Eder)

Waging am See – Dieser »Spaziergang« könnte für die Gemeinde teuer werden. Bei einem  Rundgang  durch  die Waginger Ortsmitte hat sich eine Arbeitsgruppe des Gemeinderats unter Leitung von Franz Schwangler Gedanken darüber gemacht, wo welche »Accessoires« wie Bänke, Fahrradständer, Blumenkübel oder Abfalleimer aufzustellen wären.


Nach einer ersten Bilanz haben die Gruppenteilnehmer einen Bedarf in Höhe von 12 000 bis 15 000 Euro laut Listenpreis ausgemacht – ohne Kosten für deren Aufstellung, die dem Bauhof übertragen werden solle.

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Zweiter Bürgermeister Christian Reiter, der die Arbeitsgruppe angeregt hatte, beruhigte den Rat aber sogleich. Es müsse ja nicht alles auf einmal angeschafft werden. Wichtig sei ihm vor allem, für all diese »Accessoires« eine einheitliche Linie zu finden, damit nicht Dinge bestellt und aufgestellt werden, die nicht zusammenpassen.

Ausgangspunkt  für diese Arbeitsgruppe war die Aufregung über 16 Beton-Blumentröge (wir berichteten) im Wert von fast 10 000 Euro. Sie waren vergangenes Jahr bestellt worden – niemand wollte genau wissen, von wem – und dann im Ort verteilt worden. Damals waren sich im Gemeinderat alle einig, dass diese Kästen »potthässlich« seien und daher sofort wieder zu verschwinden hätten – was auch prompt geschah. Von daher kam jetzt im Gemeinderat schnell die Frage auf, warum diese Kästen nun doch wieder in das von Schwangler vorgestellte Konzept Eingang gefunden hätten. Die Antwort: Es gebe durchaus Stellen, wo die drei offenbar noch vorhandenen Tröge passen könnten.

Nach einigem Hin und Her beschloss der Gemeinderat einstimmig die folgenden Punkte: Die Arbeitsgruppe soll einen konkreten Plan vorlegen, was wo aufgestellt werden soll. Die Bänke dürften nicht aus Holz sein, sondern müssten wetterfest sein. Die aufzustellenden Objekte müssen eine einheitliche Linie haben und sollten dann – eventuell in Abschnitten – angeschafft werden. Wichtig war es Reiter, dass sich der Gemeinderat klar dafür aussprach, dass die einst so geschmähten Blumentröge doch wieder aufgestellt werden sollen, »aber an geeigneten Stellen«. Und schließlich sollten parallel zu den konkreten Planungen die Hauseigentümer kontaktiert werden. he

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