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Die Ufermauer in Wuhrbichl ist saniert

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Die Ufermauer im Marquartsteiner Ortsteil Wuhrbichl ist nach den massiven Schäden beim Hochwasser 2013 inzwischen saniert. (Foto: Wasserwirtschaftsamt)

Traunstein – Die vom Wasserwirtschaftsamt beauftragte Sanierung einer Ufermauer im Marquartsteiner Ortsteil Wuhrbichl mit einem Investitionsvolumen von 400 000 Euro wurde rechtzeitig zum Winterbeginn abgeschlossen. Auslöser für die Arbeiten waren massive Schäden an der Mauer beim Hochwasser 2013.


Das Bauprojekt ist Teil des noch bis 2017 laufenden Schadenssanierungsprogramms an wasserbaulichen Anlagen an der Tiroler Achen mit einem Umfang von insgesamt rund 16 Millionen Euro. Investitionen in Höhe von 6 Millionen Euro werden noch bis Jahresende umgesetzt. Für die restlichen Projekte laufen derzeit die Vorbereitungen. Der Bau ist dann 2016 und 2017 geplant.

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Bei den jetzt fertig gestellten Arbeiten wurde die rund 50 Meter lange Ufermauer in Wuhrbichl erneuert. In Fließrichtung der Tiroler Achen liegt die Mauer auf der linken Seite und schließt in spitzem Winkel an das Gränzmühlwehr an. Beim Hochwasser 2013 wurde das Bauwerk überströmt und der dahinter liegende Parkplatz eingestaut. Nach dem Ablauf des Hochwassers stellten sich teilweise starke Verformungen an der schätzungsweise rund 100 Jahre alten Mauer ein.

Durch die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten ging die Sanierung zügig über die Bühne. Mit der Planung wurde die Firma BG Trauntal aus Ruhpolding beauftragt. Wesentliche Elemente des Sanierungskonzepts waren der Ersatz des alten Mauerwerks durch eine Winkelstützwand aus Stahlbeton sowie der Einbau einer Vorfußsicherung. Die Firma Strabag AG erledigte die Arbeiten von August bis November.

Noch heuer werden die beiden Abschnitte in Marquartstein oberhalb der alten Brücke und entlang der Bundesstraße bis zur Abfahrt Kieswerk Brandstätter mit einer statisch tragenden Innendichtung ergänzt.

Anfang nächsten Jahres beginnen zusätzlich zwei weitere Abschnitte. Der Deichabschnitt Grassau bis Übersee wird auf einer Länge von rund fünf Kilometern linksseitig ebenfalls mit einer statisch tragenden Innendichtung auf den neuesten Stand der Technik gebracht; ebenso der Abschnitt rechtsseitig unterhalb von Staudach bis zur Höhe der Kläranlage Grassau.

Die Bauarbeiten sollen bis Pfingsten im Wesentlichen abgeschlossen sein. Während der Bauzeit sind die Deichwege im Bereich der Baustellen nur eingeschränkt benutzbar. Eine Umfahrung der Deichwege wird jeweils großräumig ausgeschildert. fb

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