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Die Stimmung hätte besser nicht sein können

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Mit lauten »Juchezern« marschierten die Trachtler aufs Parkett. (Foto: Alois Albrecht)

Petting. Ein besonderes Erlebnis war es für die Musikkapelle Ringham-Petting, bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin dabei gewesen zu sein (wir berichteten kurz).


Die Musikkapelle Ringham-Petting und Trachtler des GTEV »D' Untersurtaler« aus Schönram traten, verstärkt von mehreren Trachtlern der »Grenzlandler« aus Laufen, auf. Für mehr als zwei Stunden begeisterten die Ringham-Pettinger Musikanten und ihre Trachtler mit ihrer Musik und ihren Tänzen und Plattlern das internationale Publikum. Ein Rundgang durch die Messe, vor dem Auftritt der Ringham-Pettinger, während Musikanten und Trachtler aus Anger-Piding die Besucher unterhielten, zeigte, dass keine der anderen hunderten Vorführungen an diesem Tag so gut besucht waren wie jene im bayerischen Pavillon. Die um die Bühne gruppierten Tische waren immer voll besetzt, während der Darbietungen und selbst Stehplätze waren zeitweise kaum zu ergattern. Die Stimmung hätte besser nicht sein können und bei den zünftigen Stücken der Ringham-Pettinger, wie dem Tiroler-Lied oder dem Rainer-Marsch, wurde kräftig mit geklatscht. Natürlich wurden auch die Trachtler für ihre Tänze und Plattler immer wieder mit anhaltendem Beifall bedacht.

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Der gut zweistündige Auftritt im Bayern-Pavillon wäre für die Ringham-Pettinger die lange Busfahrt nach Berlin und zurück aber sicher nicht wert gewesen. Deshalb bot die Reise daneben auch ein umfangreiches und informatives Rahmenprogramm. So stand der Besuch des Reichstags-Gebäudes mit auf dem »Reiseprogramm«. In einer interessanten Führung wurde die Geschichte des Gebäudes erläutert. Ein Gang in der Glaskuppel über dem Plenarsaal des Bundestages bot herrliche Ausblicke über das frostige Berlin. Natürlich standen auch Berliner Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor und das KaDeWe auf dem Programm.

Die Ringham-Pettinger hatten an zwei ihrer Besuchstage auch einen waschechten und sehr humorvollen Berliner Fremdenführer, der ihnen viele Details zu Berlin vermittelte. Ein weiterer Höhepunkt für die Ringham-Pettinger war die Einladung zu einem Mittagessen in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin. Zum Abschluss der Berlin-Reise standen noch der Besuch des Museums »Topographie des Terrors« über die Zeit des Nazi-Terrors in Berlin und ganz Europa, sowie der Mauer, die Berlin für 26 Jahre teilte, auf dem Programm. al