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Die Stadt Traunreut mit den Bürgern entwickeln

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Traunreut. Bürgermeisterkandidat und Vorsitzender Klaus Ritter ging bei der Abschlussveranstaltung der Freien Wähler Traunreut in der TuS-Sportgaststätte zunächst auf einige Schwerpunkte des Wahlprogramms der Freien Wähler ein, besonders auf die von den Freien Wählern angestoßenen Themen Stadtentwicklung und Straßenausbaubeitragssatzung.


Bei der Stadtentwicklung gelte ein besonderes Augenmerk der Sanierung von Kant- und Munastraße. Bei der Straßenausbaubeitragssatzung hätten sich die FW der Anliegen und Sorgen der Bürger angenommen. Seit März 2013 war bereits ein Urteil bekannt, dass die Kosten für die Bürger erheblich reduziert werden können. Die FW kritisierten die späte Information von Bürgermeister und Stadtverwaltung. In diesem Zusammenhang kritisierte Ritter erneut die dürftige Information von Stadträten und Bürgern. Er versicherte, dass dies im Falle seiner Wahl auf alle Fälle anders werde.

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Weitere wichtige Punkte lägen in der Beschaffung und Bevorratung von Flächen für Gewerbe und Wohnungsbau, ebenso die Belebung der Innenstadt mit Geschäften und Cafés. Dazu sei allerdings die Umgestaltung des Rathausplatzes notwendig. Ritter steht auch für die von den Bürgern gewünschte Mietlösung für die Bücherei am Rathausplatz oder in dessen Nähe.

Er fordert für die Entwicklung Traunreuts ein Gesamtkonzept mit Weitsicht bis 2030. Dieses Konzept müsse auch Hallen- und Freibad, einen neuen Festplatz sowie die Sanierung von Straßen und Gehwegen im Stadtgebiet beinhalten. Der Bürger müsse besser in die Entscheidungen eingebunden werden, dazu gehören mehr und eine bessere Information. Ein Dauerproblem wolle Ritter sofort lösen, nämlich endlich einen festen Probenraum für die Stadtkapelle besorgen.

Auch will er regelmäßig Wirtschaftsempfänge für Traunreuter Unternehmen organisieren, um über deren Wünsche und Probleme zu sprechen. Eines der zentralen Themen sei die Breitband-Versorgung. Hier hätten die Freien Wähler Anträge gestellt, die zur Beschleunigung des Ausbaus geführt haben. Mit weiteren Anträgen seien Erweiterungen der Bebauungspläne angestoßen worden, ebenso wie die Einführung eines Citymanagers. Weitere Themen betrafen die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs, besonders eine bessere Abstimmung von Bahn und Bus sowie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Im Anschluss stellte Ritter die Stadtrats- und Kreistagskandidaten der Freien Wähler vor.

Mit Fragen zur Straßenausbaubeitragssatzung, dem öffentlichen Personennahverkehr und der Brennpunkte der beiden Kreuzungen von St. Georgen und Stein an der Traun begann eine rege Diskussion. Weitere Themen waren ein Kreisverkehr an der Waginger Straße wegen des Neubaus von Baywa und Kaufland und der damit verbundenen Verkehrszunahme sowie die Überarbeitung des Flächennutzungsplanes auf Hinweis von Werner Heuberer. Ritter sagte zu, dass sich die Freien Wähler aller angesprochenen Themen annehmen und versprach, dass auch künftig Möglichkeiten geschaffen würden, damit Vereinsfeiern und Abschlussbälle von Schulen in Traunreut im k1 zu vernünftigen Konditionen stattfinden können.

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