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Die Stadt Traunreut ist schuldenfrei

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Traunreut. Als »recht erfreulich« bezeichnete Bürgermeister Franz Parzinger die Zahlen der Jahresrechnung 2012, die dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung vorgelegt wurde. Die von der Kämmerei aufgestellte Jahresbilanz, die jetzt noch vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft werden muss, wurde ohne Beschluss zur Kenntnis genommen.


Laut Abschlussbilanz liegen Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts um 1,7 Millionen Euro über den Haushaltsansätzen. Somit schließt der Haushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 44,7 Millionen Euro. Dem Vermögenshaushalt, der mit knapp 22 Millionen Euro abschließt, konnte ein Überschuss in Höhe von 7,6 Millionen Euro zugeführt werden. Hier lagen die Einnahmen und Ausgaben um rund 1,5 Millionen Euro unter den Haushaltsansätzen.

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Kreditaufnahmen waren nicht erforderlich. Der Überschuss des Vermögenshaushalts von 6,5 Millionen Euro konnte den Rücklagen zugeführt werden.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass aus Gründen der Förderung einer sparsamen Mittelbewirtschaftung im Verwaltungshaushalt Haushaltsausgabenreste in Höhe von knapp 350 000 Euro gebildet und in das Jahr 2013 übertragen werden konnten. Wegen noch ausstehender Zuschüsse für ein Feuerwehrfahrzeug mussten gleichzeitig Haushaltseinnahmen-Reste von 259 750 Euro gebildet werden.

Zur Fortführung von Investitionen im Haushaltsjahr wurden Haushaltsausgabenreste in Höhe von 11,5 Millionen Euro in das Jahr 2013 übertragen. Davon wurde eine Summe von 8,7 Millionen Euro neu gebildet.

Der Schuldenstand belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 55 200 Euro. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 2,66 Euro. Der Rücklagenstand betrug zum 1. Januar 2013 39 Millionen Euro. Wie berichtet, ist die Stadt mittlerweile schuldenfrei. Die letzte Darlehensrate in Höhe von 55 357,68 Euro wurde im Januar dieses Jahres getilgt.

Per Satzung beschlossen wurde in der vorletzten Sitzung vor der Sommerpause auch die Bebauungsplanänderung für das »Gebiet zwischen Traunring, Eichendorff-Straße, Egerweg und Johann-Hinrich-Wichern-Straße« zugunsten eines Wohnhausanbaus an der Elbestraße.

Auch die Anträge zur Erweiterung der Bebauungspläne »Gewerbegebiet Kirchholz« in Traunreut und »Bachwiesen« in Sankt Georgen wurden abgesegnet.

Der Bebauungsplan »Gewerbegebiet Kirchholz« soll zugunsten einer Betriebserweiterung erweitert werden und der Bebauungsplan »Bachwiesen« zugunsten einer Betriebsleiterwohnung. ga