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Die Stadt bildet 18 junge Menschen aus

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Traunstein. Die Stadt Traunstein beschäftigt 366 Mitarbeiter. Davon sind 18 Auszubildende, die in neun verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Diese Zahlen gehen aus dem Bericht zu den Bürgerversammlungen hervor, die Ende letzten Jahres in Traunstein abgehalten worden sind.


191 Personen sind allein in der Stadtverwaltung beschäftigt. Dazu gehören auch die Mitarbeiter in den Städtischen Kindergärten, in der Bücherei, der Musikschule, in den Volksschulen und bei der Feuerwehr. 110 Beschäftigte zählt das Stadtbauamt. Dazu gehören auch der Bauhof, das Städtische Klärwerk in Empfing und der Wertstoffhof an der Scheibenstraße.

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Um den grünen Gürtel Traunsteins, den Stadtwald, kümmern sich sechs Mitarbeiter der Städtischen Forstverwaltung unter Stadtförster Gerhard Fischer. 59 Beschäftigte in »sonstigen Bereichen« aufgeführt; zum Beispiel Feldgeschworene, Feuerwehrkommandanten, Hauswarte, Leichenträger...

Die Stadtwerke Traunstein GmbH & Co KG, deren einzige Gesellschafterin die Stadt Traunstein ist, hat einschließlich der Auszubildenden 75 Mitarbeiter. Personal- bzw. Versorgungskosten muss die Stadt für etliche ehemalige Mitarbeiter aufbringen; für 17 Pensionisten bzw. deren Hinterbliebene. Alle diese Zahlen wurden übrigens zum Stichtag 1. September erhoben, haben sich aber bis zum Jahresende nur unwesentlich verändert.

Besonders tut sich die Stadt als Ausbildungsbetrieb hervor. Zum genannten Stichtag bildete die Stadt Traunstein 18 junge Menschen in neun verschiedenen Berufen aus. Sieben Azubis wollen Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung werden. Vier junge Menschen lassen sich als Praktikanten bei der Stadt Traunstein für den Beruf des Erziehers ausbilden, zwei als Bauzeichner und je einer als Gärtner, Fachrichtung Zierpflanzenbau, Kfz-Mechatroniker, Straßenwärter, Fachkraft für Medien und Informationsdienste sowie Fachangestellter für Bäderbetriebe.

Von den sieben angehenden Verwaltungsfachangestellten werden übrigens zwei im Verbund mit Nachbargemeinden ausgebildet. Vor knapp sieben Jahren hat die Stadt Traunstein das Modell des Ausbildungsverbundes entwickelt. Gelindert werden sollte damit der Mangel an Ausbildungsstellen. Damals stellten die Gemeinden Tacherting, Nußdorf und Surberg zusammen mit Traunstein einen Ausbildungsplatz bereit. Die Idee stieß auf das Interesse anderer Gemeinden und ist inzwischen zum Beispiel von Gemeinden im Achental übernommen worden.

Seit September 2011 gibt es wieder einen Ausbildungsverbund mit Nußdorf und Surberg. Seit September vorigen Jahres beteiligt sich die Stadt Traunstein zudem an einem Ausbildungsverbund mit der Gemeinde Inzell und der Stadt Traunreut. Das Ziel der Stadt, auch in Zeiten knapper Finanzen jungen Menschen Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten, habe man damit weiterverfolgt, betonte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. -K.O.-