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Die soziale Seite von Kirchanschöring

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Kirchanschöring. Hilfe, Zusammenarbeit, soziales Engagement – diese Themen stehen im Vordergrund bei dem Film »Kirchanschöring – unsere soziale Seite«. Für sein Filmprojekt hat Sebastian Griessl fast ein Jahr lang die alltäglichen Arbeiten von Helfern aus Kirchanschöring ehrenamtlich, mit seiner Kamera begleitet. Die Zusammenarbeit war durch Michaela Stockhammer entstanden. Das Ergebnis: ein gelungener Film, der einen Querschnitt vom Leben der Helfer und Programme sowie Projekte in Kirchanschöring zeigt. Die Präsentationsveranstaltung des Films, die sehr gut besucht war, fand jetzt im Saliterwirt statt.


In der ersten Szene des Films ist Bürgermeister Hans-Jörg Birner zu sehen, im Hintergrund das Zentrum von Kirchanschöring mit dem Rathaus und der Kirche. Mit der Frage »Was macht Kirchanschöring so besonders?« beginnt eine Reihe von Einblicken in das Alltagsgeschehen in Kirchanschöring. Man sieht zu Anfang, wie Elle Schütte im Sozialbüro einer jungen Frau bei der Bewerbung hilft und im weiteren Verlauf erklärt, wo und wie das Sozialbüro hilft. Im Beitrag über den örtlichen »G´wandladen« ist zu sehen, wie Kirchanschöring den wichtigen Gedanken »Wiederverwertbarkeit« in der Arbeit lebt.

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Besonders in den Szenen mit Elfriede Allerberger merkt man, dass kein Kirchanschöringer vergessen wird: Die Seniorenbeauftragte besucht Angehörige von Pflegebedürftigen, Senioren, die inzwischen im Altenheim wohnen, oder Kranke, die im Fridolfinger Krankenhaus liegen. Eine Arbeit, die sie mit Freude erfülle, wie Elfriede Allerberger sagt.

Auch viele andere Programme und sozial sehr engagierte Bürger sind im Film zu sehen, unter anderem das Helfernetzwerk, das liebevoll geführte Memory-Café oder die verantwortungsvolle Arbeit der Behindertenbeauftragten Brigitte Blümel. Ebenso bekommt man Einblick in die Tätigkeit und Funktion der Volkshochschule, des »Eine Welt«-Projekts in Kirchstein oder die Jugendarbeit für und von jungen Menschen. Zwischen den Beiträgen hört man die Stimme des Bürgermeisters, der meint: »Dieses Video ist sicher motivierend. Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen!«

Bei einem Interview mit dem »Im Grünen«-Team, vertreten durch Lukas Steinmaßl und Benedikt Fial sowie Nadine Schmidhammer, merkt man, dass es auch für junge Menschen attraktiv ist, in Kirchanschöring zu leben. Außerdem gibt es im Film Beiträge zur Jugendarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchanschöring und das Kinder-Tennistraining gezeigt.

Mit den treffenden Worten von Michaela Stockhammer – »Jeder Helfer ist wie ein kleines Mosaik und viele Mosaike machen ein schönes Bild« – endet der Film und zeigt im Abspann Bilder von Ereignissen und Arbeiten in Kirchanschöring.

Bürgermeister Hans-Jörg Birner bedankte sich im Rahmen der Filmpräsentation bei Sebastian Griessl und Michaela Stockhammer für den gelungenen Film und ihr Engagement. Griessl meinte, es sei schön gewesen zu sehen, was die »Mustergemeinde« Kirchanschöring so alles auf die Beine gestellt habe. kmz