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Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Traunreut feierte jetzt ihr Osterfest.

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Das orthodoxe Osterfest liegt später als das der westlichen Kirchen, weil sich die Orthodoxen nach dem alten julianischen und nicht nach dem später eingeführten gregorianischen Kalender richten. 


Zum Ende der Fastenzeit pilgerten jetzt Gläubige in Traunreut zur Pauluskirche, wo die rumänisch-orthodoxe Gemeinde jeden Sonntag die Gottesdienste feiert. Pfarrer Constantin Bartok segnete Osterkuchen und bunte Eier, jene Speisen, die für Wochen tabu waren. Pfarrer Bartok klopfte schließlich dreimal an die Kirchentür und hielt einen festgelegten Wortwechsel mit dem einzigen in der Kirche Verbliebenen. Dabei geht es traditionell um die Frage, wer draußen steht. Die Antwort lautet sinngemäß, dass der König der Erde, der Macht hat über alles, um Einlass bittet. Mit der Osterfeier und der Verkündigung der Auferstehung beginnt gemäß der orthodoxen Kirche ein ganz neues Leben. Nach alter Tradition werden bei der Auferstehungsmesse Brot und Wein gesegnet für alle Anwesenden, auch für Angehörige anderer Konfessionen, falls diese es wünschen.

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