weather-image
32°

Die Rückstettener sind weitgehend zufrieden

0.0
0.0

Teisendorf – Generell waren auch die Bürger bei der Bürgerversammlung in Rückstetten, wie schon am Vorabend in Teisendorf selbst, zufrieden mit der Situation in der Gemeinde. Wie dort erklärte Bürgermeister Thomas Gasser anhand von Stichpunkten die heuer vollendeten, in Arbeit befindlichen oder für die kommenden Jahre geplanten Projekte.


Als besonders auf Rückstetten zutreffend bezeichnete er die Schließung der dortigen Kläranlage im Dezember 2015. Seitdem wird das Abwasser über die Pumpstation Mehring direkt in die Kläranlage nach Teisendorf geleitet. Besonderes Augenmerk lenkte der Bürgermeister auch auf den Ausbau des schnellen Internets. Rückstetten sei schon im ersten Bauabschnitt daran angeschlossen worden.

Anzeige

Ein weiterer Punkt sei die Straßensanierung zwischen Großrückstetten und Hunkling gewesen. Als sehr nützlich, auch für Weiler und Orte außerhalb Teisendorfs, dürfte sich die Ganztagesbetreuung in Kindergarten und Schule bewähren, die die Gemeinde anbietet. Schon im ersten Bauabschnitt wurde Rückstetten an das schnelle Internet angeschlossen, sagte der Bürgermeister. Im Rahmen der Ausrüstung der Feuerwehren sei für 2020 für die Feuerwehr Rückstetten die Anschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges mit Wassertank geplant.

In der Diskussion kamen die Teilnehmer vor allem auf Mängel im Straßen- und Wegesystem zu sprechen. So bemängelte der erste Diskussionsteilnehmer den schlechten Zustand von Wald- und Wiesenwegen, verursacht durch die Benutzung dieser Wege durch dafür unberechtigte Fahrzeuge. Er fragte, ob diese Wege nicht für den generellen Verkehr gesperrt werden könnten. Gasser antwortete, für die als öffentliche Straßen eingestuften Wege sei dies unmöglich. Es seien manchmal auch die heutigen, für solche Wege oft viel zu großen landwirtschaftlichen Fahrzeuge, die Schäden verursachten. Ein weiteres Thema war der Gemeindebus, den die Bürger rege nutzen sollten.

Weitere Beiträge befassten sich mit der Enge der Straßen, die als Teile von nationalen und internationalen Radwegen ausgewiesen sind. Manchmal seien sie sehr unübersichtlich, es könnten brenzlige Situationen entstehen, besonders, wenn es durch Leitplanken, oder andere Hindernisse keine Ausweichmöglichkeiten für Radler gebe. Gasser sagte, er könne das nachvollziehen und es würden zwar sehr viele, nur für Fahrräder bestimmte Wege gebaut, leider sei dies aber nicht immer und überall möglich. Deshalb appellierte er vor allem an die Autofahrer, Vorsicht walten zu lassen.

Die Gemeinde werde aber diese Stellen in Augenschein nehmen und sehen, wie Probleme gelöst werden könnten. Die geringe Straßenbreite und die dadurch bedingten Verkehrs- und Parkprobleme an der Marktstraße waren auch in Rückstetten ein Thema.

Ein Diskussionsteilnehmer zeigte sich besorgt über die mögliche Beeinträchtigung seines und anderer an der Sur liegenden Grundstücke nahe der Gemeindegrenze zu Surberg. Diese Gemeinde habe nämlich das Bachbett der Sur ausgebaut und dabei um etwa 60 Zentimeter gesenkt. Bei starkem Regen und Hochwasser könnten sein und andere Grundstücke überschwemmt werden. Gasser meinte dazu, bisher habe es keine solchen Probleme gegeben, es sei aber ein guter Hinweis, die Situation müsse begutachtet werden. al